Ischyropsalis hellwigii hellwigii: Unterschied zwischen den Versionen

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"Auf dem Elem bey Destedt unter einem verfaulten eichenen Stucken hat Hr. Prof. Hellwig in Braunschweig diese Afterspinne nur einmal
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erhascht. Ich habe derselben den verdienstvollen Namen des Entdeckers beygelegt."<ref>{{Lit Panzer 1794 Dreyzehntes Heft}}</ref>
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==Lebensraum==
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Die Art lebt in feuchtkühlen Mittelgebirgs- und Alpenwäldern, unter Totholz, Steinen, Moos etc. <ref name="Martens">{{lit martens}}</ref>.
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==Reifezeit==
==Reifezeit==

Aktuelle Version vom 23. November 2024, 16:05 Uhr

Ischyropsalis hellwigii hellwigii (Panzer, 1794)
Schneckenkanker
Ischyropsalis hellwigi hellwigi, female, Slovenia, Bistrica ob Sotli.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Ischyropsalididae (Schneckenkanker)
Gattung: Ischyropsalis
Reifezeit (Wijnhoven 2009)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[D] Deutschlandmh<?=V
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Sachsen-Anhalt 1
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Ischyropsalis hellwigi
  • Ischyropsalis hellwigi hellwigi
  • Phalangium helwigii

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 6,8 bis 8,5 mm, Männchen 5,6 bis 6,8 mm (Martens 1978).

Beide Geschlechter sind recht klein, braun bis schwarz und kurzbeinig. Ihre Chelizeren auffällig kräftig und lang. Sie sind immer länger als der Tierkörper selbst.

Namensgebung

"Auf dem Elem bey Destedt unter einem verfaulten eichenen Stucken hat Hr. Prof. Hellwig in Braunschweig diese Afterspinne nur einmal erhascht. Ich habe derselben den verdienstvollen Namen des Entdeckers beygelegt." (Panzer 1794)

Lebensweise

Ischyropsalis hellwigii hellwigii bricht die Schalen von Gehäuseschnecken auf, bis die Scheren den Weichkörper fassen und Teile von ihm abschneiden können (Martens 1978).

Verbreitung

Mitteleuropäisch-montan.[Literaturzitat fehlt]

Lebensraum

Die Art lebt in feuchtkühlen Mittelgebirgs- und Alpenwäldern, unter Totholz, Steinen, Moos etc. (Martens 1978).

Reifezeit

Über Reifezeit und Begattung ist wenig bekannt (Martens 1978).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
  • Wijnhoven H (2009): De Nederlandse hooiwagens (Opiliones). Supplement Bij Nederlandse Faunistische Mededelingen, 118 S., ISSN 1875-760X.
  • Panzer (1794): Dreyzehntes Heft Heft 13.

Quellen der Nachweise