Coleosoma floridanum: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(20 dazwischenliegende Versionen von 5 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 10: Zeile 10:
|reife=
|reife=
|nachweise_reife=
|nachweise_reife=
|gefaehrdung_sh=
|gefaehrdung_mv=
|gefaehrdung_bw=
|gefaehrdung_br=
|gefaehrdung_by_sl=
|gefaehrdung_by_og=
|gefaehrdung_by_a=
|gefaehrdung_by_ts=
|gefaehrdung_ni=
|gefaehrdung_nt=
|gefaehrdung_nh=
|gefaehrdung_nw=
|gefaehrdung_th=
|gefaehrdung_de=
|verbreitung=<europakarte name='{{PAGENAME}}' width="400" />
|verbreitung=<europakarte name='{{PAGENAME}}' width="400" />
|nachweise_verbreitung=
|nachweise_verbreitung=
Zeile 30: Zeile 16:
}}
}}


{{Lücke}}
==Merkmale==
'''Körperlänge''': Männchen werden 2,0 mm (Prosomalänge 0,6 mm), Weibchen 1,8 mm lang <ref name='byrant'>{{Lit Byrant E 1944 The Species Colesoma from Florida}}</ref>. {{Autor|Levi}} gibt für Weibchen 2,2 mm, für Männchen 1,8 mm an.
 
'''Prosoma''' und Beine gelblich. '''Opisthosoma''' hell (farblos) mit zwei schwarzen Längsstreifen, die in jeweils 4 schwarze  Punkte zerfallen und etwas weißes Pigment einschließen können.<ref name="Levi">{{Lit Levi 1967 Cosmopolitan pantropical theridiidae}}</ref>
 
===Männchen===
Dunkler mit schwarzgefärbtem '''Opisthosoma'''. Zudem besitzen sie ein ventrales Scutum, welches den Hinterleib im vorderen Bereich etwas einschnürt und optisch verlängert. Anterior sind zwei auffällige Stridulationshügel ausgeprägt. Der Pedipalpus ist nicht besonders charakteristisch, die Tiere sind besser anhand ihrer speziellen Hinterleibsform zu determinieren.<ref name="Levi"/>
 
==Verbreitung==
Pantropisch und in Europa nur in Gewächshäusern<ref name="wsc">{{Lit WSC|17.5|2016-12-27}}</ref>.
 
Erstnachweis für '''Deutschland''' in einem Warmhaus für frei fliegende exotische Schmetterlinge in Berlin-Britz<ref name="von Broean_Thaler-Knoflach_Thaler_ 1998">{{Lit_von_Broean_Thaler-Knoflach_Thaler_1998_Nachweis_von_Coleosoma_floridanum_in_Deutschland}}</ref>. In Deutschland konzentrieren sich die Nachweise fast ausschließlich um Berlin<ref>{{AragesNachweise}}</ref>.


==Merkmale==
{{Autor|Levi}} (1967) vermutet, dass diese heute in viele Gebiete verschleppte Art ursprünglich aus den amerikanischen Tropen stammt, da dort viele andere, nahe mit ''{{PAGENAME}}'' verwandte Arten leben.
'''Körperlänge''': Männchen werden 2,0 mm (Prosomalänge 0,6 mm), Weibchen 1,8 mm lang <ref name='byrant'>{{Literatur
|titel=The Species ''Colesoma'' from Florida
|autor=Byrant E. B.
|jahr=1944
|seiten=S. 51-57
|magazintitel=Psyche
|ausgabe=March-June
}}</ref>.


<!--
==Lebensraum==
==Lebensraum==
In Europa in Gewächshäusern und ähnlichen Einrichtungen. In Florida auch unter Steinen fernab menschlicher Behausungen gefunden<ref name="Levi"/>.


==Lebensweise==
==Lebensweise==
Die Männchen bewegen sich viel auf dem Boden umher und betreiben Ameisenmimikry<ref name="Levi"/>.


==Reifezeit==
==Bilder==
-->
<gallery caption="Weibchen">
==Verbreitung==
Coleosoma-floridanum-w.jpg|dorsal
''{{PAGENAME}}'' ist pantropisch und in Gewächshäusern in Europa verbreitet <ref name="platnick">{{lit platnick}}</ref>.
Coleosoma-floridanum-w2-dor.jpg|dorsal
Coleosoma-floridanum-w2.jpg|lateral
Coleosoma-floridanum-Epigyne.jpg|Epigyne
</gallery>


<!--==Bilder==
<gallery caption="Männchen">
<gallery>
Coleosoma-floridanum-m-dorsal.jpg|dorsal
Coleosoma-floridanum-lateral.jpg|lateral
Coleosoma-floridanum-Pedipalpus.jpg|Pedipalpus
</gallery>


</gallery>
-->
==Weblinks==
==Weblinks==
===Nachweis- und Verbreitungskarten===
{{Weblinks}}
<!--* {{verbreitung_sh}}-->
* {{verbreitung_deutschland}}
<!--* {{verbreitung_benelux}}-->
* {{AragesVerbreitung|1133}}
<!--* {{verbreitung world|NBNSYS0000008883}}-->


<!--===Weitere Links===
* {{AragesGalerie}}
-->
==Quellen==
==Quellen==
<references/>
<references/>
===Quellen der Nachweise===
 
===Quellen der Nachweise und Checklisten===
<checklistenrefs artname='{{PAGENAME}}'/>
<checklistenrefs artname='{{PAGENAME}}'/>

Aktuelle Version vom 16. Dezember 2023, 16:20 Uhr

Coleosoma floridanum (Banks, 1900)
Gewächshaus-Kugelspinne
Coleosoma floridanum fem (C) Deiter.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Coleosoma (Tropenkugelspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007294
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien ES
[D] Berlin nb

Merkmale

Körperlänge: Männchen werden 2,0 mm (Prosomalänge 0,6 mm), Weibchen 1,8 mm lang (Byrant 1944). Levi gibt für Weibchen 2,2 mm, für Männchen 1,8 mm an.

Prosoma und Beine gelblich. Opisthosoma hell (farblos) mit zwei schwarzen Längsstreifen, die in jeweils 4 schwarze Punkte zerfallen und etwas weißes Pigment einschließen können. (Levi 1967)

Männchen

Dunkler mit schwarzgefärbtem Opisthosoma. Zudem besitzen sie ein ventrales Scutum, welches den Hinterleib im vorderen Bereich etwas einschnürt und optisch verlängert. Anterior sind zwei auffällige Stridulationshügel ausgeprägt. Der Pedipalpus ist nicht besonders charakteristisch, die Tiere sind besser anhand ihrer speziellen Hinterleibsform zu determinieren. (Levi 1967)

Verbreitung

Pantropisch und in Europa nur in Gewächshäusern (World Spider Catalog 2016).

Erstnachweis für Deutschland in einem Warmhaus für frei fliegende exotische Schmetterlinge in Berlin-Britz (von Broen et al. 1998). In Deutschland konzentrieren sich die Nachweise fast ausschließlich um Berlin (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Levi (1967) vermutet, dass diese heute in viele Gebiete verschleppte Art ursprünglich aus den amerikanischen Tropen stammt, da dort viele andere, nahe mit Coleosoma floridanum verwandte Arten leben.

Lebensraum

In Europa in Gewächshäusern und ähnlichen Einrichtungen. In Florida auch unter Steinen fernab menschlicher Behausungen gefunden (Levi 1967).

Lebensweise

Die Männchen bewegen sich viel auf dem Boden umher und betreiben Ameisenmimikry (Levi 1967).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten