Evarcha arcuata: Unterschied zwischen den Versionen

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Reife Tiere sind im Sommer anzutreffen.  


==Lebensweise==
==Lebensweise==
Das Weibchen ist auch tagsüber oft in seinem Versteck zu finden, das aus zusammengesponnen Zweigen oder einem zusammengerollten Blatt besteht. Darin bewacht es im Hoch- und Spätsommer seinen Eikokon. Die sehr aktiven Männchen findet man in ensprechenden Habitaten regelmäßig im Streifkescher. <ref name="bellmann">{{Lit bellmann}}</ref>
Das Weibchen ist auch tagsüber oft in seinem Versteck zu finden, das aus zusammengesponnen Zweigen oder einem zusammengerollten Blatt besteht. Darin bewacht es im Hoch- und Spätsommer seinen Eikokon. Die sehr aktiven Männchen findet man in entsprechenden Habitaten regelmäßig im Streifkescher. <ref name="bellmann">{{Lit bellmann}}</ref>


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==Weblinks==
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===Nachweis- und Verbreitungskarten===
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Aktuelle Version vom 9. Dezember 2023, 00:46 Uhr

Evarcha arcuata (Clerck, 1757)
Dunkler Sichelspringer
Evarcha arcuata female A6183 PL4162.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Evarcha (Sichelspringer)
Reifezeit (Harvey 2014)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:033381
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergsh *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh<(↓) V
[D] Niedersachsen G
[D] Niedersachsen (H) G
[D] Niedersachsen (T) G
[D] Nordrhein-Westfalenmh<(↓)=V
[D] Schleswig-Holsteinex???0
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Attus arcuatus
  • Evarcha marcgravii
  • Salticus grossipes

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 6–8 mm, Männchen 5–6 mm (Roberts 1996).

Weibchen

Das braune bis schwarze Prosoma ist kaum gezeichnet, trägt aber hinter den Augen der dritten Reihe oftmals einen helleren, halbmondförmigen Haarstreifen.

Der vordere Rand des Opisthosomas ist ebenfalls hell behaart. Auf dem vorderen Drittel des Hinterleib findet man in der Regel einen schwarzen Längstrich mit weißer Rahmung und daran anschließend eine Strichzeichnung aus schwarzen und weißen Schrägstrichen auf braunem Grund.

Männchen

Das kleinere Männchen ist beinahe durchgehend am ganzen Körper dunkelbraun bis schwarz gefärbt.

Das Gesichtsfeld (inbesondere der Clypeus) trägt ein auffälliges Muster aus mehreren querverlaufenden, weißen Haarstrichen, zusätzlich ist die vordere Innenseite der Patella der ersten beiden Laufbeinpaare weiß behaart.

Die Vorderbeine sind verlängert und deutlich kräftiger. Ingesamt zeigt der Körper oftmals einen kupfrigen Glanz. Die Beine sind ebenfalls schwarz oder dunkelbraun, Metatarsi und Tarsi jedoch hell geringelt.

Determination

Die dunklen Männchen können z.B. mit Exemplaren der Gattung Sibianor verwechselt werden. Letzteren fehlt jedoch u.a. die weiße Behaarung der Patelleninnenseiten der Vorderbeine.

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Lebensraum

Ökologischer Typ: Eurytope Freiflächenart (lebt in allen unbewaldeten Lebensräumen unabhängig von der Feuchtigkeit) (Platen & von Broen 2005). Auf niedriger Vegetation in Heiden und feuchten Habitaten (Roberts 1996).

Lebensweise

Das Weibchen ist auch tagsüber oft in seinem Versteck zu finden, das aus zusammengesponnen Zweigen oder einem zusammengerollten Blatt besteht. Darin bewacht es im Hoch- und Spätsommer seinen Eikokon. Die sehr aktiven Männchen findet man in entsprechenden Habitaten regelmäßig im Streifkescher. (Bellmann 2001)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Videos

Quellen

Quellen der Nachweise