Oxyopes lineatus: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Grundfarbe des '''Weibchens''' ist ein helles Braun. Das '''Prosoma''' trägt dorsal zwei weiße Längsstreifen und mittig eine dünne helle Linie, die zwischen den Frontalaugen entspringt. Die Seiten des Vorderkörpers können aufgehellt sein.
Die Grundfarbe des '''Weibchens''' ist ein helles Braun. Das '''Prosoma''' trägt dorsal zwei weiße Längsstreifen und mittig eine dünne helle Linie, die zwischen den Frontalaugen entspringt. Die Seiten des Vorderkörpers können aufgehellt sein.
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Aktuelle Version vom 9. Dezember 2023, 00:08 Uhr

Oxyopes lineatus Latreille, 1806
Gestreifte Luchsspinne
Oxyopes lineatus.jpg
Oxyopes lineatus
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Oxyopidae (Luchsspinnen)
Gattung: Oxyopes (Echte Luchsspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:020031
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[SK] Slowakei NT
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Oxyopes italicus
  • Oxyopes lineatus gentilis
  • Oxyopes lineatus lineatus
  • Oxyopes lineatus typicus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 6 mm, Männchen 4–5 mm. (Nentwig et al. 2012)

Die Grundfarbe des Weibchens ist ein helles Braun. Das Prosoma trägt dorsal zwei weiße Längsstreifen und mittig eine dünne helle Linie, die zwischen den Frontalaugen entspringt. Die Seiten des Vorderkörpers können aufgehellt sein.

Auf dem Opisthosoma liegt im vorderen Bereich ein weiß umrandeter Spießfleck. Die Lateralseiten sind dunkler und mit weißen Schrägstrichen versehen.

Die Beine sind einfarbig hellbraun und, wie bei den meisten anderen Mitgliedern der Familie, mit vielen langen Stacheln besetzt.

Beim Männchen variiert die Färbung der Seiten des Prosomas und der Beine von dunkelorange bis hellgelb, so dass diese einen starken Kontrast zu dem ansonsten dunkleren Pro- und Opisthosoma darstellen.

Verbreitung

Europa, Türkei, Naher Osten, Kaukasus, Russland bis Zentralasien (World Spider Catalog 2018).

In Deutschland erstmals 2016 nachgewiesen (Bauer & Höfer H 2017).

Lebensraum

Trockene Flächen mit niedriger Vegetation und Gebüsch. (Bellmann 2001)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise