Triaeris stenaspis: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
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'''Körperlänge''': Weibchen erreichen bis zu 1,8 mm<ref name='unibe 12.2023'>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|12.2023}}</ref>.


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Tibia {{I}}-{{II}} mit 5 Paar und Patella {{I}}-{{II}} mit 3 Paar Stacheln. Metatarsus {{I}}-{{II}} ohne Stacheln. '''Opisthosoma''' rötlich, dorsale Scuticula dunkel-rotbraun.<ref name='unibe 12.2023'/>
 
==Biologie==
Männchen unbekannt, vermutlich parthenogenetisch vermehrend<ref name='unibe 12.2023'/>.


==Lebensweise==
==Lebensweise==

Version vom 9. Dezember 2023, 00:07 Uhr

Triaeris stenaspis Simon, 1892
Jungfrau-Honigspinne
TriaerisStenaspisFemale.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Oonopidae (Zwergsechsaugenspinnen)
Gattung: Triaeris (Honigspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:005213
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschland nb
[D] Berlin nb
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Oonops erinaceus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen bis zu 1,8 mm (Nentwig et al. 2023).

Tibia Ⅰ-Ⅱ mit 5 Paar und Patella Ⅰ-Ⅱ mit 3 Paar Stacheln. Metatarsus Ⅰ-Ⅱ ohne Stacheln. Opisthosoma rötlich, dorsale Scuticula dunkel-rotbraun. (Nentwig et al. 2023)

Biologie

Männchen unbekannt, vermutlich parthenogenetisch vermehrend (Nentwig et al. 2023).

Lebensweise

Triaeris stenaspis ist eine der wenigen Spinnenarten, bei denen durch Laborbeobachtungen nachgewiesen wurde, dass sie sich parthenogenetisch (durch „Jungfernzeugung”) fortpflanzen (Korenko et al. 2009).

Lebensraum

Vermutlich aus dem tropischen Südamerika eingeschleppt, eingebürgert in verschiedenen Gewächshäusern Fehler! Referenz name='unibern' kann nicht zugeordnet werden.

Verbreitung

Ursprünglich Afrika; eingeschleppt nach Europa, Nord- und Südamerika, Karibik, Asien und Australien (World Spider Catalog 2017).

Weitere Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise