Nemesia seldeni: Unterschied zwischen den Versionen

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==Lebensraum==
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===Weibchen===
==Weblinks==
'''Prosoma''' gelblich, mit dunkelbraunen Zonen und dunkelvioletten Ecken an der Seite. '''Augen''' kompakt und dunkel gefärbt. '''Sternum''' gelb. '''Chelizeren''' mit hellbraunen und dunkelbraunen Zonen, mit 6 Zähnen seitlich an der Klauenfurche, Klaue glatt. '''Beine''' gelb, mit dunkleren Längsstreifen dorsal auf dem Femur. Tarsus und Metatarsus I-II mit Scopula, z.T. bis zur Mitte von Tibia I und II reichend. '''Opisthosoma''' eiförmig, dicht mit dünnen, grauweissen Haaren bedeckt. Kutikula gräulich mit dunkelgrauer Fleckenzeichnung, dorsal und ventral mit gelblichem Glanz. Spinnwarzen gelblich. '''Vulva''' mit dreigeteilten Spermatheken.
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==Verbreitung==
{{Autor|Platnick}} gibt als Verbreitungsgebiet Mallorka an<ref name='platnick'>{{Lit Platnick 2013 WSC 14.0|}}</ref>.
==Quellen==
==Quellen==
<references/>
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Aktuelle Version vom 11. Januar 2022, 19:21 Uhr

Nemesia seldeni Decae, 2005
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Nemesiidae (Braune Falltürspinnen)
Gattung: Nemesia
Reifezeit (Le Peru 2011)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:039479
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 13,7 bis 16,3 mm (Nentwig et al. 2013)

Weibchen

Prosoma gelblich, mit dunkler Umrandung und dunklen Flecken, die von der Fovea ausstrahlen; feine Haare auf den dunkleren Zonen; Kopfregion niedrig. Chelizeren zweifarbig; Reißzähne mit glattem Grat; Furche mit 6 Zähnen. Oberkiefer mit einem Höcker oder einer unregelmäßigen Gruppe von Höckern. Ophisthosoma blassgrau, dicht mit feinen weißlichen Haaren bedeckt. Augen: Augenbereich pigmentiert; Durchmesser des HSA etwa 1,2 mal so groß wie der Durchmesser des VSA. Beine: Femora dorsal mit dunkleren Längszonen; Patella Ⅲ mit prolateralen Stacheln. Mediane Spinnwarzen mit zahlreichen Stacheln; hintere Spinnwarzen mit mehr oder weniger ausgeprägten seitlichen Makeln. Epigyne: Spermatheken lang, gebogen. (Le Peru 2011)

Lebensraum

Straßenrand, entlang von Wäldern; Rand von bebauten Feldern. Feuchte und schattige Lebensräume: in Humusböden, unter der Vegetation und in Bachufern. (Le Peru 2011)

Lebensraum

Die Höhlen sind verzweigt; die 2 Öffnungen haben eine dünne Falltür; nur die obere Hälfte der Höhle ist mit Seide ausgekleidet (Le Peru 2011).

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise