Loxosceles rufescens: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
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Das '''Prosoma''' ist orangebraun. '''Beine''' sind gelb bis orange. '''Opisthosoma''' ist grau bis gelbbraun.<ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref> Sechs lichtreflektierende '''Augen'''. Der Abstand der Mittelaugen zu den Seitenaugen mehr als doppelt so weit wie ihr Durchmesser.<ref name='SauWun'/>


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Es wird von einem Bissunfall in Istanbul (Türkei) berichtet, wo eine 25-jährige Frau in einem Büro von ''{{PAGENAME}}'' gebissen wurde. Ebenso gibt es eine Untersuchung über Bissunfälle auf Kreta (Griechenland) ({{autor|Stefanidou}} et al. 2006 zitiert in {{autor|Yigit}} et al. 2008).<ref>{{Lit Yigit et al 2008 Loxosceles spider bite in Turkey}}</ref>


==Bilder==
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Aktuelle Version vom 8. Januar 2022, 21:02 Uhr

Loxosceles rufescens (Dufour, 1820)
Braune Violinspinne
Loxosceles rufescens female nymph PK6943.JPG
Weibchen (Nymphe)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Sicariidae (Sechsäugige Sandspinnen)
Gattung: Loxosceles (Einsiedler-Violinspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:002730
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Loxosceles distincta

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen bis 9,0 mm, Männchen 7,5 mm (Sauer & Wunderlich 1997).

Das Prosoma ist orangebraun. Beine sind gelb bis orange. Opisthosoma ist grau bis gelbbraun. (Nentwig et al. 2012) Sechs lichtreflektierende Augen. Der Abstand der Mittelaugen zu den Seitenaugen mehr als doppelt so weit wie ihr Durchmesser. (Sauer & Wunderlich 1997)

Weibchen

Vulva des Weibchens mit eng zusammenliegenden Rezeptakeln, die in nach innen zeigenden Loben enden (Nentwig et al. 2012).

Männchen

Pedipalpus des Männchens hat eine verdickte Tibia. Embolus des Pedipalpus ist gebogen, ungefähr so lang wie Bulbusbreite. (Nentwig et al. 2012)

Lebensweise

Die Tiere fertigen unter Steinen ein auf dem Boden aufliegendes filzartiges Netz, indem sich Beute mit den Füßen verfängt. (Sauer & Wunderlich 1997)

Verbreitung

Ursprünglich Südeuropa und Nordafrika, eingeschleppt in die USA, Asien, Maconesien und Australien (World Spider Catalog 2017).

Giftigkeit

Amerikanische und tropische Arten der Gattung sind sehr gefährliche, auch für den Menschen giftige Spinnen (Zaragoza et al. 2008). Das Gift zerstört das Gewebe um die Bissstelle und hinterlässt tiefe, schwer heilende Wunden. (Sauer & Wunderlich 1997)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise