Chalcoscirtus nigritus: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''' um 3 mm<ref name="SpiWiki">Autoren des Wiki des Spinnenforums</ref>.
'''Körperlänge''' um 3 mm<ref name="SpiWiki">Autoren des Wiki des Spinnenforums</ref>.


Prosoma und Opisthosoma tief schwarz, Prosoma unbehaart. Beine gelbbraun, Femora dunkelbraun. Bei den Männchen sind die Beine bis auf die Coxae und Trocheanter schwarzbraun (distal wieder etwas heller).
Prosoma und Opisthosoma tief schwarz, Prosoma ohne Schuppenhaare. Beine braun, Femora dunkelbraun. Bei den Männchen sind die Beine bis auf die Coxae und Trocheanter schwarzbraun (distal wieder etwas heller).


==Reifezeit==
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==Ähnliche Arten==
==Ähnliche Arten==
''[[Chalcoscirtus infimus|C. infimus]]'' ist ebenfalls schwarz gefärbt, besitzt jedoch helle gelbe Beine.<br>
''[[Chalcoscirtus infimus|C. infimus]]'' ist ebenfalls schwarz gefärbt, besitzt jedoch helle, gelbe Beine.
Die Art kann auf den ersten Blick auch mit einem Jungtier von ''[[Sibianor aurocinctus]]'' verwechselt werden. Diese weisen allerdings eine etwas andere Prosomaform auf: Es verbreitert sich zur Mitte hin, die breiteste Stelle des Prosoma liegt im Bereich der hinteren Seitenaugen, welche weiter voneinander entfernt sind, als die vorderen Seitenaugen. Bei ''[[Chalcoscirtus infimus|C. infimus]]'' stehen die hinteren Seitenaugen genau hinter den vorderen.
 
Im Gegensatz zu den ''[[Heliophanus]]''-Arten fehlt ''[[Chalcoscirtus]]'' die Zeichnung aus weißen Schuppenhaaren.
''{{PAGENAME}}'' kann auf den ersten Blick auch mit einem Jungtier von ''[[Sibianor aurocinctus]]'' verwechselt werden. Diese weisen allerdings eine etwas andere Prosomaform auf: Es verbreitert sich zur Mitte hin, die breiteste Stelle des Prosoma liegt im Bereich der hinteren Seitenaugen, welche weiter voneinander entfernt sind, als die vorderen Seitenaugen. Bei den ''{{Genus}}''-Arten stehen die hinteren Seitenaugen genau hinter den vorderen.
Im Gegensatz zu den ''[[Heliophanus]]''-Arten fehlt ''{{Genus}}'' die Zeichnung aus weißen Schuppenhaaren.


==Lebensraum==
==Lebensraum==
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==Verbreitung==
==Verbreitung==
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Paläarktisch verbreitet<ref name="Platnick">{{Platnick|Salticidae}}</ref>.


In Deutschland sehr selten nachgewiesen. Die Nachweise beschränken sich auf einige wenige Funde im Saale-, Main- und Rheintal.<ref>{{AragesNachweise}}</ref>
In Deutschland sehr selten nachgewiesen. Die Nachweise beschränken sich auf einige wenige Funde im Saale-, Main- und Rheintal.<ref>{{AragesNachweise}}</ref>


==Bilder==
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Bild:Chalcoscirtus-nigritus_Teichel_09-05_03-Palp.jpg|Pedipalpus
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Version vom 28. Juni 2009, 09:27 Uhr

Chalcoscirtus nigritus (Thorell, 1875)
Schwarzer Zwergglanzspringer
Nigritus-cf Zietschk 07-06 04.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Chalcoscirtus (Zwergglanzspringer)
Verbreitung in Europa (Blick 2004) (Metzner & H. 2008) (Blagoev et al. 2002)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:032678
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlandss<?=2
[D] Bayern 1
[D] Bayern SL 1
[D] Sachsen-Anhalt 2

Beschreibung

Körperlänge um 3 mm ( utor).

Prosoma und Opisthosoma tief schwarz, Prosoma ohne Schuppenhaare. Beine braun, Femora dunkelbraun. Bei den Männchen sind die Beine bis auf die Coxae und Trocheanter schwarzbraun (distal wieder etwas heller).

Reifezeit

Reife Männchen und Weibchen wurden im Juni gefunden ( utor).

Ähnliche Arten

C. infimus ist ebenfalls schwarz gefärbt, besitzt jedoch helle, gelbe Beine.

Chalcoscirtus nigritus kann auf den ersten Blick auch mit einem Jungtier von Sibianor aurocinctus verwechselt werden. Diese weisen allerdings eine etwas andere Prosomaform auf: Es verbreitert sich zur Mitte hin, die breiteste Stelle des Prosoma liegt im Bereich der hinteren Seitenaugen, welche weiter voneinander entfernt sind, als die vorderen Seitenaugen. Bei den Chalcoscirtus-Arten stehen die hinteren Seitenaugen genau hinter den vorderen. Im Gegensatz zu den Heliophanus-Arten fehlt Chalcoscirtus die Zeichnung aus weißen Schuppenhaaren.

Lebensraum

An spärlich bewachsenen Xerothermstandorten (Nentwig et al. 2012), wie z.B Kalkhängen.

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2020).

In Deutschland sehr selten nachgewiesen. Die Nachweise beschränken sich auf einige wenige Funde im Saale-, Main- und Rheintal. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen