Centromerus capucinus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Lebensraum==
==Lebensraum==
Zu Lebensraum und Phänologie ist wenig bekannt. Gefunden wurde diese Art bisher auf Rebgelände und an Muschelkalkhängen. Xerothermstandorte scheinen einen Verbreitungsschwerpunkt darzustellen.<ref>{{Lit Blick Pfiffner Luka 1996}}</ref>
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Aktuelle Version vom 1. Oktober 2018, 10:20 Uhr

Centromerus capucinus (Simon, 1884)
Thymian-Moosweberchen
Centromerus capucinus w dorsal1024 ASTaudt.jpg
Weibchen (Präparat)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Centromerus (Moosweberchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009720
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien EN
[D] Deutschlands(<)?=G
[D] Berlinex 0
[D] Brandenburg 0
[D] Baden-Württembergs 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern SL 3
[D] Mecklenburg-Vorp.es?? R
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Thüringen G

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 2,2 bis 2,5 mm, Männchen 2,0 bis 2,5 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma gelbbraun, mit ganz schmalem schwarzen Rund. Sternum gelbbraun, schwarz übertönt, Rand dunkler. Beine von der Farbe des Prosomas. Femur Ⅰ und Ⅱ mit einem dorsalen Stachel, Femur I außerdem mit einem prolateralen Stachel. Ⅲ und Ⅳ unbewehrt. Tibia Ⅰ—Ⅳ je mit 2 Borsten. Metatarsus Ⅰ und Ⅱ mit einer schwachen Borste hinter der Mitte (0,60). Becherhaar auf Metatarsus I etwas vor der Mitte (0,47). Borsten auf den Hinterbeinen länger, mehr als zwei Durchmesser, die proximale länger als die distale. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli A 2013). Opisthosoma grau bis schwarz (Wiehle 1956).

Männchen

Pedipalpus: auf der Patella eine Stachelborste, länger als die Borste auf der Tibia. Am Bulbus (für die Bestimmung entscheidend) eine basale Apophyse, die auf einer warzigen Basis drei Fortsätze zeigt; der innere kompakt und dunkel chitinisiert, der mittlere dornförmig, der äußere hell, häutig, sehr spitz endend. Am Ende des Cymbiums eine stark gebogene krallenförmige Apophyse des Bulbus. Paracymbium: Endast stark chitinisiert. (Wiehle 1956)

Lebensraum

Zu Lebensraum und Phänologie ist wenig bekannt. Gefunden wurde diese Art bisher auf Rebgelände und an Muschelkalkhängen. Xerothermstandorte scheinen einen Verbreitungsschwerpunkt darzustellen. (Blick et al. 1996)

Lebensweise

Centromerus capucinus ist vermutlich winterreif (Blick et al. 1996).

Verbreitung

Centromerus capucinus ist in Europa und Russland verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten