Scotophaeus nanus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 5,8 bis 7,5 mm, Männchen bis zu 7,0 mm. <ref name="Wunderlich">{{Lit Wunderlich 1994 Scotophaeus nanus}}</ref>
'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 5,8 bis 7,5 mm, Männchen bis zu 7,0 mm<ref name="Wunderlich">{{Lit Wunderlich 1994 Scotophaeus nanus}}</ref>.


'''Prosoma''' mittelbraun und 1,3 bis 1,4 mal länger als breit. Frontaler Bereich deutlich verschmälert und wenig behaart. Vordere Mittelaugen deutlich größer als die restlichen Augen. Die hinteren Mittelaugen sind voneinander durch einen Augendurchmesser getrennt. Hintere Augenreihe leicht recurv. Vorderer Chelizerenfurchenrand mit drei Zähnen besetzt, hinterer nur mit einem kleinen Zahn. '''Beine''' mittelbraun. <ref name='Wunderlich'/>
'''Prosoma''' mittelbraun und 1,3 bis 1,4 mal länger als breit. Frontaler Bereich deutlich verschmälert und wenig behaart. {{VMA}} deutlich größer als die restlichen Augen. Die hinteren Mittelaugen sind voneinander durch einen Augendurchmesser getrennt. {{HAR}} leicht recurv. Vorderer Chelizerenfurchenrand mit drei Zähnen besetzt, hinterer nur mit einem kleinen Zahn. '''Beine''' mittelbraun.<ref name='Wunderlich'/>


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===Weibchen===
'''Epigyne''': Grube kurz, Einführgänge frontal-lateral liegend<ref name='Wunderlich'/>.


===Männchen===
===Männchen===
'''Pedipalpus''' mit leicht schräger Medianapophyse, basaler Embolusabschnitt nicht zur Mitte gebogen, eher gerade verlaufend. <ref name='Wunderlich'/>
'''Pedipalpus''' mit leicht schräger Medianapophyse, basaler Embolusabschnitt nicht zur Mitte gebogen, eher gerade verlaufend<ref name='Wunderlich'/>.


==Ähnliche Arten==
==Ähnliche Arten==
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==Lebensraum==
==Lebensraum==
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Bisher unter der Rinde von Bäumen<ref name='Wunderlich'/> und mithilfe von Bodenfallen (Barberfallen) in Weinbergen nachgewiesen<ref name="Schweiz">{{Lit Haenggi et al 2014 Eleven new spider species Switzerland}}</ref>.


==Verbreitung==
==Verbreitung==
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Die Art wurde bisher nur in Österreich (bei Purgstall, Niederösterreich sowie bei Wien, untere Lobau)<ref name='Wunderlich'/> und an zwei Stellen in der Schweiz (Lamone und Rovio, Kanton Tessin) nachgewiesen<ref name='Schweiz'/>.
 


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Aktuelle Version vom 10. April 2018, 10:14 Uhr

Scotophaeus nanus Wunderlich, 1995
Scotophaeus nanus habitus f NMB-Aran 2399a Kopie.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Scotophaeus (Mausspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027881
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5,8 bis 7,5 mm, Männchen bis zu 7,0 mm (Wunderlich 1994).

Prosoma mittelbraun und 1,3 bis 1,4 mal länger als breit. Frontaler Bereich deutlich verschmälert und wenig behaart. VMA deutlich größer als die restlichen Augen. Die hinteren Mittelaugen sind voneinander durch einen Augendurchmesser getrennt. HAR leicht recurv. Vorderer Chelizerenfurchenrand mit drei Zähnen besetzt, hinterer nur mit einem kleinen Zahn. Beine mittelbraun. (Wunderlich 1994)

Weibchen

Epigyne: Grube kurz, Einführgänge frontal-lateral liegend (Wunderlich 1994).

Männchen

Pedipalpus mit leicht schräger Medianapophyse, basaler Embolusabschnitt nicht zur Mitte gebogen, eher gerade verlaufend (Wunderlich 1994).

Ähnliche Arten

Ähnelt innerhalb der Gattung besonders Scotophaeus quadripunctatus, besonders die Weibchen bleiben aber nach bisherigem Kenntnisstand deutlich kleiner. Die Männchen unterscheiden sich u.a. durch den basalen Embolusabschnitt, die Weibchen u.a. durch die Einführgänge der Epigyne, die eher an lateraler Position der insgesamt kleineren Grube sitzen.

Lebensraum

Bisher unter der Rinde von Bäumen (Wunderlich 1994) und mithilfe von Bodenfallen (Barberfallen) in Weinbergen nachgewiesen (Hänggi A et al. 2014).

Verbreitung

Die Art wurde bisher nur in Österreich (bei Purgstall, Niederösterreich sowie bei Wien, untere Lobau) (Wunderlich 1994) und an zwei Stellen in der Schweiz (Lamone und Rovio, Kanton Tessin) nachgewiesen (Hänggi A et al. 2014).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise