Diastanillus pecuarius: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 1,5–1,8 mm, Männchen bis zu 1,5 mm<ref name='unibern 8.2015'>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|08.2015 }}</ref>.
'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 1,5–1,8 mm, Männchen bis zu 1,5 mm<ref name='unibern 8.2015'>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|08.2015 }}</ref>.


'''Prosoma:''' Längenklasse 0,6–0,8 mm, unauffällig. '''Augen:''' Hintere Augenreihe prokurv, {{VMA}} deutlich kleiner als Seitenaugen. '''Chelizeren:''' Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig. '''Sternum''' glatt, nach hinten verlängert. '''Beine:''' Länge des Femurs {{I}} kleiner als die des Prosomas. Femur {{I}} ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur {{I}}, ohne prolaterale Borsten auf Tibia {{I}}. Lage des TM{{I}} in Klassen: 0,30–0,39 mm. Metatarsus {{IV}} dorsal ohne Trichobothrium. Metatarsus {{I}} ohne dorsale Borsten, Tibia {{IV}} mit einer dorsalen Borste. Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia {{I}}–{{IV}} ([[Wiehleformel]]): 2-2-1-1. Tibia {{I}}–{{II}} ventral ohne Stacheln. '''Opisthosoma''' einfarbig, unauffällig.<ref name='LinKey Stäubli 2013'>{{Lit Staeubli Linyphenschluessel Version Mai 2013}}</ref>
'''Prosoma:''' Längenklasse 0,6–0,8 mm, unauffällig. '''Augen:''' {{HAR}} prokurv, {{VMA}} deutlich kleiner als Seitenaugen. '''Chelizeren:''' Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig. '''Sternum''' glatt, nach hinten verlängert. '''Beine:''' Länge des Femurs {{I}} kleiner als die des Prosomas. Femur {{I}} ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur {{I}}, ohne prolaterale Borsten auf Tibia {{I}}. Lage des TM{{I}} in Klassen: 0,30–0,39 mm. Metatarsus {{IV}} dorsal ohne Trichobothrium. Metatarsus {{I}} ohne dorsale Borsten, Tibia {{IV}} mit einer dorsalen Borste. Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia {{I}}–{{IV}} ([[Wiehleformel]]): 2-2-1-1. Tibia {{I}}–{{II}} ventral ohne Stacheln. '''Opisthosoma''' einfarbig, unauffällig.<ref name='LinKey Stäubli 2013'>{{Lit Staeubli Linyphenschluessel Version Mai 2013}}</ref>


===Weibchen===
===Weibchen===

Version vom 9. April 2018, 08:44 Uhr

Diastanillus pecuarius (Simon, 1884)
Diastanillus pecuarius w dorsal unter Stein mitAmeisen Sorvagen-Lofoten22Jul12 THusdal.JPG
Weibchen (Norwegen)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Diastanillus
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010015
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[NO] Norwegen LC

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,5–1,8 mm, Männchen bis zu 1,5 mm (Nentwig et al. 2015).

Prosoma: Längenklasse 0,6–0,8 mm, unauffällig. Augen: HAR prokurv, VMA deutlich kleiner als Seitenaugen. Chelizeren: Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig. Sternum glatt, nach hinten verlängert. Beine: Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas. Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur Ⅰ, ohne prolaterale Borsten auf Tibia Ⅰ. Lage des TMⅠ in Klassen: 0,30–0,39 mm. Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium. Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste. Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 2-2-1-1. Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln. Opisthosoma einfarbig, unauffällig. (Stäubli A 2013)

Weibchen

Pedipalpen: Kralle nicht/undeutlich vorhanden. Epigyne mit Mittelplatte/Mittelsteg. (Stäubli A 2013)

Männchen

Kopfregion mit Sulci, komplex. Augen: Abstand der HMA größer als ihr Durchmesser. Pedipalpen: Femur unauffällig, Patella unauffällig, Tibia mit komplexer Apophyse, Cymbium mit dorsalen Ausbuchtungen/Zapfen, Paracymbium einfach. Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne. Embolus unauffällig, ohne Lamella characteristica. (Stäubli A 2013)

Lebensweise

Lebt in den Nestern von Ameisen (Formica fusca) und verwandten Arten. Pyrenäen, 1800–2600 m, weitere Funde aus Österreich im Bereich der Waldgrenze und Zwergstrauchheide (2000-2300 m). Verbreitet in Nestern von Formica sp. auf 700-800 m in zentralen Teilen Südnorwegens, aber kann auch in Küstennähe im Nordland Bezirk, Nordnorwegen gefunden werden. (Nentwig et al. 2015)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten