Zelotes exiguus

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Zelotes exiguus (Müller & Schenkel, 1895)
Felsheiden-Schwarzspinne
Exiguus ReinstGrund 08-05 02.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Zelotes (Schwarzspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:028196
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten R
[CZ] Tschechien VU
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlands(<)?=G
[D] Brandenburg R
[D] Baden-Württemberg 2
[D] Bayern 2
[D] Bayern OG 2
[D] Bayern SL 2
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 2
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole VU
[PL] Oberschlesien VU
[PL] Tschenstochau ?

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen (interpoliert) 2 bis 3 mm (Grimm 1985).

Leicht zu erkennende Art (Sacher 2008). Körper dunkelbraun, Beine dunkelbraun, Coxen, Femurbasen und Tarsen aufgehellt. Keine Scopulae an Tarsus und Metatarsus der ersten beiden Beinpaare, dafür zwei mediane Reihen sehr kleiner Stacheln. (Grimm 1985)

Weibchen

Epigyne median außen mit zwei Vorwölbungen. (Grimm 1985)

Männchen

Opisthosoma dorsal mit braunem Scutum, maximal halb so groß wie der Hinterleib. Pedipalpus insgesamt wenig gegliedert, mit lang gezogener, gewundener Apophyse. (Grimm 1985)

Verbreitung

Zelotes exiguus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2016).

In Deutschland nur selten bis sehr selten nachgewiesen. Die meisten bisher eingezeichneten Nachweise stammen aus den 90er Jahren. Aus der norddeutschen Tiefebene bisher nicht nachgewiesen. (Arachnologische Gesellschaft 2020) In Sachsen-Anhalt erstmals 1996 nachgewiesen (Sacher 2008).

Lebensraum

Sonnenexponierte Standorte wie felsiger oder sandiger Kiefernwald. Auch schon in den Alpen auf trockener Felsheide gefunden. (Grimm 1985) Besiedeler von Extremstandorten auf Muschelkalk (Sacher 2008).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise