Walckenaeria monoceros

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Walckenaeria monoceros (Wider, 1834)
Lockenzierköpfchen
Walckenaeria monoceros m do Strand Süd-Hvasser aus Algen 22.10.2010 AFjellberg.jpg
Männchen (Norwegen)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Walckenaeria (Zierköpfchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:013341
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten R
[CZ] Tschechien EN
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandmh===*
[D] Berlinss?(↓)=G
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberg D
[D] Bayern 3
[D] Bayern SL 3
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[D] Sachsen 4
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Slowakei V*
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Cornicularia monoceros
  • Lophomma cristatum
  • Lophomma monoceros
  • Prosopotheca monoceros

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 2,4 bis 2,7 mm, Männchen 2,3 bis 2,4 mm (Nentwig et al. 2012).

Weibchen

Prosoma gelbbraun mit schmalem schwarzen Einfassband. Kopfregion etwas erhöht. Sternum gelbbraun mit schmaler schwarzer Kante. Beine gelb, die apikale Kante der Glieder schwarz. Tibien Ⅰ und Ⅳ mit einem langen Stachel in der basalen Hälfte. Metatarsen Ⅰ und Ⅳ mit Trichobothrium in der apikalen Hälfte. Opisthosoma schwarzgrau. Clypheus unter den Augen etwas eingebuchtet. Augen: Vordere Augenreihe deutlich rekurv. Seitliche Augen doppelt so groß wie die Mittelaugen. HAR schwach prokurv mit fast gleich großen Augen, wenig größer als die VMA. Chelizeren mit 5 großen Zähnen am vorderen Falzrand und 3-4 kleinen am hinteren. (Tullgren 1955)

Lebensraum

Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend (Finch 2008). Besonders in Halbtrockenrasen und Dünen der Ostseeküste; seltener in Heiden, im Hochmoor und Feuchtbiotopen der Ostseeküste, in Wäldern vereinzelt; hemiskotophil, xerophil, halotolerant (Reinke & Irmler 1994).

Verbreitung

Walckenaeria monoceros ist von Europa bis Kirgisistan verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Finch OD (2008): Webspinnen, Weberknechte und Pseudoskorpione der Ostfriesischen Inseln. Schriftenreihe Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer 11, S. 103–112.
  • Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
  • Reinke HD & Irmler U (1994): Die Spinnenfauna (Araneae) Schleswig-Holsteins am Boden und in bodennaher Vegetation. Faun.-Ökol. Mitt. Supplement 17, S. 1–147, ISSN 0430-1285.
  • Tullgren A (1955): Zur Kenntnis schwedischer Erigoniden. Arkiv för Zoologi 2 (7/20), S. 295–389.
  • World Spider Catalog (2015): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 16.5, abgerufen am 2015-12-04, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise