Talavera petrensis

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Wechseln zu: Navigation, Suche
Talavera petrensis (C. L. Koch, 1837)
Heide-Ringelbeinspringer
Talavera petrensis Male frontal Schaefer.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Talavera (Ringelbeinspringer)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:036451
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten V
[CZ] Tschechien VU
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh=?=*
[D] Berlinss<↓↓↓=1
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberg D
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.es== R
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (H) 2
[D] Niedersachsen (T) 2
[D] Nordrhein-Westfalenh<(↓)=*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme
  • Euophrys petrensis

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 2,5 bis 3,0 mm (Nentwig et al. 2012).

Grundfarbe sehr dunkel braun bis schwarz. Der Körper ist schütter mit hellen Härchen besetzt. Auf dem Opisthosoma ist meist ein Muster aus hellen Winkeln zu erkennen. Die Beine sind kontrastreich hell-dunkel geringelt. Pedipalpen ab Patella hellgelb mit weißer Behaarung.

Die Stirnpartie der Männchen ist orange behaart. Das 1. und 2. Beinpaar sind komplett schwarz. Die männlichen Pedipalpen sind dunkel und besitzen frontal-außen ein auffälliges weißes Haarpolster.

Lebensraum

Talavera petrensis lebt in trockenen, warmen Lebensräumen wie Trockenrasen, Heiden und trockenen Waldgebieten. Im Gebirge unter Steinen. (Nentwig et al. 2012)

Verbreitung

Talavera petrensis ist von Europa bis Zentralasien verbreitet (World Spider Catalog Association 2018).

In Deutschland weit verbreitet und in relativ hoher Funddichte nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Reifezeit

Die Art ist im Frühling und Sommer ausgewachsen, Weibchen manchmal auch noch bis in den Herbst hinein (Bellmann 2010).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise