Sibianor larae

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Sibianor larae Logunov, 2001
Rotknie-Dickbeinspringer
Sibianor-larae Dammbachsgrund 09-07 07.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Sibianor (Dickbeinspringer)
Reifezeit (Nentwig et al. 2016) (interpoliert)
Monat:123456789101112
_ _ start X X X X end _ _ _ _
_ _ _ _ _ start X end _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:038287
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien CR
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandss??=D
[D] Berlin???=D
[D] Brandenburg *
[D] Schleswig-Holsteinss?= *
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *

Die Art wurde 2001 von Logunov neu aufgestellt (Logunov 2000).

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3,2 bis 4 mm, Männchen 2,6 bis 3,6 mm lang (Logunov 2000).

Prosoma rot bis orange, Augenbereich braun, Augen schwarz umrandet, Prosomarand mit weissem Band aus Schuppenhaaren. Sternum bräunlich, meliert mit gelb. Chelizeren braun. Opisthosoma uns Spinnwarzen grau. Beine: Femur Ⅰ verdickt, dunkelbraun, Patella rötlich, Tibia verdickt, rot, distales Ende dunkelbraun, Metatarsus gelb, Tarsus bräunlich. Femur, Patella und Tibia Ⅰ mit Reihen von schuppenförmigen schwarzen Borsten. Femur Ⅱ bräunlich, Patella und Tibia orange, Metatarsus und Tarsus gelb. Beine Ⅲ–Ⅳ gelb bis orange, Femora manchmal dunkler. (Nentwig et al. 2016)

Weibchen

Beine Ⅱ–Ⅳ komplett gelb (Nentwig et al. 2016).

Männchen

Opisthosoma: Scutum bedeckt fast die gesamte dorsale Fläche (Nentwig et al. 2016).

Ähnliche Arten

Habituriell

Der äußerlich sehr ähnliche S. aurocinctus ist anhand der dunkel gefärbten Patellae des 1. Beinpaars und genitalmorphologisch von dieser Art zu unterscheiden (Logunov 2000).

Trivialname

In Belgien und den Niederlanden wird der Name „Roodkniedikpootspringspin“ verwendet (Vogels 2012).

Lebensraum

Sibianor larae lebt am Boden von warmen, trockenen Lebensräumen wie Trockenrasen, Heiden, an Waldrändern und in Streuobstwiesen.

Verbreitung

Sibianor larae ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise