Pholcomma gibbum

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Pholcomma gibbum (Westring, 1851)
Panzerkugelspinne
Pholcomma-gibbum Reinstaedt 10-04 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Pholcomma (Panzerkugelspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007868
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten V
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinss===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.s=(↓) V
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala NT
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole NT
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Slowakei R*

Merkmale

Körperlänge: Männchen und Weibchen erreichen 1,25 bis 1,5 mm (Roberts 1996).

Breites Prosoma dorsal rotbraun bis gelbbraun. Augenstellung besonders, drei Augen zu je einer Gruppe seitlich eng angeordnet, dazwischenliegend ein wesentlich kleineres Augenpaar. Sternum genetzt gelb bis braun, mit einem schwarzen Rand und posterior verbreitert. Opisthosoma braun mit vier rotbraunen, eingesenkten Punkten. Beine gelbbraun bis orange, auf allen Tibien mit zwei dorsalen Stacheln. Die für Kugelspinnen typischen kammartig gezähnten Borsten an Tarsus IV sind bei dieser Art nur sehr undeutlich ausgeprägt. (Locket & Millidge 1953)

Männchen

Männchen besitzen dorsal auf dem Opisthosoma ein hart sklerotisiertes Scutum, welches an den Seiten herabreicht (Locket & Millidge 1953). Pedipalpus mit einem langen und kräftigen (Heimer & Nentwig 1991) und basal keulenförmig verdickten Embolus (siehe Bilder).

Verbreitung

Pholcomma gibbum ist in Europa und von Nordafrika bis Aserbaidschan verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Lebensraum

Ökologischer Typ: Lebt in trockeneren Laub- und Nadelwäldern arboricol (Platen & von Broen 2005). In verschiedenen Lebensräumen wie Moore und Heide, aber auch an sandigen Stellen (Locket & Millidge 1953).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise