Oxyopes ramosus

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
Oxyopes ramosus (Martini & Goetze, 1778)
Pracht-Luchsspinne
Oxyopes ramosus W 7-2795.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Oxyopidae (Luchsspinnen)
Gattung: Oxyopes (Echte Luchsspinnen)
Reifezeit (Bellmann 2010)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ start X X end _ _ _ _
_ _ _ _ start end _ _ _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:020090
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten 3
[CZ] Tschechien LC
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandmh<?=V
[D] Berlinex 0
[D] Brandenburg 2
[D] Baden-Württemberg V
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.?== D
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (T) 2
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteines<??1
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 2
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
[SK] Slowakei V*

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 6 bis 10 mm, Männchen 6 mm. (Bellmann 2001)

Die Färbung ist rotbraun mit einer beigen bis weißen Musterung. Auf Opisthosoma und Prosoma findet sich ein heller Mittelstreifen, von dem dünnere helle Streifen seitlich abzweigen. Auf dem Opisthosoma findet sich oft ein dunklerer Herzfleck. Die Männchen sind teilweise weniger braun sondern eher grau.

Die Beine sind auffällig mit zahlreichen langen Stacheln besetzt.

Das Prosoma ist vorne stark aufgewölbt. Darauf befinden sich in weiten Abständen die kleinen Augen, mit denen Oxyopes ramosus jedoch sehr gut sehen kann.

Ähnliche Arten

Habituriell

Jungtiere können mit Jungtieren von Pisaura mirabilis verwechselt werden. Zeichnung und Bestachelung ähnlich. Auf Augenstellung achten.

Verbreitung

Oxyopes ramosus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2016).

Lebensweise

Oxyopes ramosus ist tagaktiv und jagt – wie alle europäischen Luchsspinnen – ohne Netz. Dabei pirscht sie sich auf kurze Distanz heran und überwältigt die Beute mit einem kleinen Sprung. Das Weibchen baut im Sommer einen flachen, weißen Eikokon, den sie bis zum Schlupf im Juli oder August bewacht. Die Jungtiere überwintern subadult. (Bellmann 2001)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bellmann H (2001): Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas. Frankh-Kosmos Verlag. ISBN 3-440-09071-X, 304 S.
  • Bellmann H (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • World Spider Catalog (2016): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 17.5, abgerufen am 2016-12-20, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise