Neottiura uncinata

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Neottiura uncinata (Lucas, 1846)
Neottiura uncinata.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Neottiura (Nesthüterinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007858
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Theridion apicatum
  • Theridion uncinatum

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3,2 bis 3,6 mm, Männchen 2,6 bis 3,7 mm (Le Peru 2011).

Weibchen

Prosoma dorsal braun mit dunklen Abzeichen. Opisthosoma posterior mit einer charakteristischen konischen Erweiterung, diese mit weißem Strich untersetzt. Dorsal gelblich, braun genetzt, zusätzlich zwei Reihen aus je 4 weißen Punkten. Ventral median mit weißem Fleck und 4 weiteren weißen Punkten an den Spinnwarzen. Sternum einheitlich braun. Beine hellgelb, Coxa und Trochanter verdunkelt. Femora dunkel geringelt. (Le Peru 2011)

Epigyne mit separierten Einführöffnungen, die kein gemeinsames Atrium bilden. Die Einführöffnungen setzen relativ weit oben an. Oberhalb und unterhalb verläuft jeweils eine sklerotisierter Grat. (Knoflach 1999)

Männchen

Prosoma dunkel oder schwarz. Opisthosoma posterior mit einer auffälligen caudalen Erweiterung (siehe Bild). Dorsal mit zwei Reihen lateraler heller Punkte, posterior ein weiterer hellerer Fleck. Ventral einheitlich dunkel. (Le Peru 2011)

Pedipalpus sehr dunkel, Cymbium drei mal so lang wie Tibia (Le Peru 2011). Embolus groß und komplex, nimmt den Großteil des distalen Bereichs des Bulbus ein (Knoflach 1999).

Determination

Neottiura uncinata ist die einzige Art der Gattung in Europa mit einer kaudalen Erweiterung des Hinterleibs (siehe Bild) (Le Peru 2011).

Verbreitung

Mittelmeerraum (World Spider Catalog 2016).

Lebensraum

Grasland und Dünen, dort in einem kleinen Netz auf niedrigen Pflanzen (Le Peru 2011). Auf Feuchtland, Grasland in Strandnähe und in Kiefernwald (Pantini et al. 2013).

Lebensweise

Wie andere Arten der Gattung trägt das Weibchen den rundlichen Kokon an den Spinnwarzen (Le Peru 2011).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise