Mughiphantes mughi

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Mughiphantes mughi (Fickert, 1875)
Latschenkiefer-Gipfelweber
Mughiphantes mughi w do 2,3mm Bergfichtenwald 1700m GroßKlockner MLemke.jpg
Weibchen (Österreich)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Mughiphantes (Gipfelweber)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011899
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien NT
[D] Deutschlands===*
[PL] Bielitz-Biala NT
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole NT
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lepthyphantes mughi

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 2,4 bis 3,9 mm, Männchen 2,4 bis 3,0 mm. (Nentwig et al. 2012)

Prosoma braun bis dunkelbraun mit einem schmalen dunklen Randstreifen. Sternum schwärzlich braun, glatt und konvex. Beine gelbbraun, heller als Prosoma und Sternum, lang, aber kräftig. Femur Ⅰ mit einem prolateralen Stachel etwa in der Mitte der Länge. Femur Ⅱ—Ⅳ unbewehrt. Metatarsus mit einer dorsalen Borste in der proximalen Hälfte. Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ: 0,2. Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli 2013). (Wiehle 1956) Opisthosoma: Oberseite beim lebenden Tier fleischfarben, weiß gefleckt und von zwei schwarzen Binden begrenzt. Dunkelbraune bis schwarze Zeich­nung. Seiten dunkel mit einem dunklen Längsstreifen. Unterseite einfarbig schwarz. (Wiehle 1956)

Weibchen

Epigyne: Scapus rotbraun, herzförmig (Wiehle 1956).

Männchen

Pedipalpus bis auf das Cymbium hellgelb, Cymbium dunkelbraun. Patella so lang wie die Tibia, Patellaborste lang und schwach gebogen, Hauptborste der Tibia kaum hervortretend. Cymbium an der Außenseite basal zu einem kurzen Sporn ausgebuchtet, Lamella characteristica am vorderen Ende mit 3 kräftigen Zähnen, der mittlere am weitesten nach vorn ragend, an der Basis mit einem kräftigen, gebogenen Widerhaken. Embolus kurz, stumpf endend, nur am ausgestülpten Pedipalpus zu erkennen. (Wiehle 1956)

Verbreitung

Europa und Russland (World Spider Catalog 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise