Micrargus apertus

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Micrargus apertus (O. P.-Cambridge, 1871)
Micrargus-apertus Bierkeller6711 07-02 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Micrargus
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011778
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten D
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschlands=?=*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberg D
[D] Bayern D
[D] Bayern Av/A D
[D] Bayern OG D
[D] Bayern SL D
[D] Bayern T/S D
[D] Mecklenburg-Vorp.ss== *
[D] Niedersachsen D
[D] Niedersachsen (H) D
[D] Niedersachsen (T) D
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteines?? R
[NO] Norwegen LC

Merkmale

Körperlänge: beide Geschlechter erreichen 1,8 bis 2,2 mm (Nentwig W. et al. 2012).

Prosoma braun bis dunkelbraun mit schwach angedeuteter Radiärzeichnung. Opisthosoma gelblich bis hellgrau. Beine orangebraun.

Beine: Wiehleformel 2-2-1-1 (Roberts M. J. 1993)

Lebensraum

Da lange mit M. herbigradus verwechselt, ist über die Biologie der Art nicht viel bekannt. Sie scheint, ähnlich der Schwesterart vor allem in Moos und Streu von Wäldern gefunden zu werden (Roberts M. J. 1993). Daneben taucht die Art immer wieder in Aufsammlungen aus Höhlen und Block- oder Schutthalden auf.

Verbreitung

Micrargus apertus ist in Europa und Japan verbreitet (World Spider Catalog Association 2017).

In Deutschland wesentlich seltener nachgewiesen als die Schwesterart M. herbigradus, was aber daran liegen kann, dass sie früher ungenügend von dieser differenziert wurde (Arachnologische Gesellschaft 2017).

Ähnliche Arten

Die Art ist äußerlich nicht von M. herbigradus zu unterscheiden. Auch genitalmorphologisch sind die Unterschiede gering. Bei beiden Arten sind in der Epigynen-Grube durchscheinende, gebogene Einführungsgänge zu erkennen (Betrachtungswinkel leicht von vorne). Bei Micrargus apertus erscheint zwischen diesen noch ein weiteres Paar.

Micrargus herbigradus vs M apertus embolus HLovbrekke.jpg Die Männchen können anhand ihres Endapparates unterschieden werden. Siehe Zeichnung.

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise