Micaria subopaca

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Micaria subopaca Westring, 1861
Dunkle Ameisenplattbauchspinne (Buchholz S. et al. 2010)
Micaria subopaca female PS0127.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Micaria
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027574
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien VU
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandmh=?=*
[D] Berlin???=D
[D] Brandenburg *
[D] Bayern D
[D] Bayern Av/A D
[D] Bayern OG D
[D] Bayern SL D
[D] Bayern T/S D
[D] MV?== D
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWs===*
[D] SHes??=R
[D] Sachsen 3
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Slowakei V*
Synonyme
  • Arboricaria subopaca
  • Micaria albostriata

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 2,2 bis 3,3 mm, Männchen eher die untere Grenze (Nentwig W. et al. 2012) (Roberts M. J. 1995).

Prosoma und Opisthosoma dunkelbraun. Etwa in der Mitte des Opisthosomas befindet sich eine helle Querbinde (manchmal auch mittig unterbrochen). Das Opisthosoma glänzt mitunter auch metallisch. Beine sind gelb bis hellbraun, die Femora sind dunkler (dunkelbraun).

Weibchen

Die Epigyne mit großer, vorn verbreiteter Grube (Nentwig W. et al. 2012).

Männchen

Die Tibialapophyse des Pedipalpus ist ungegabelt mit einem gebogenen Ast (Nentwig W. et al. 2012).

Reifezeit

Reife Tiere sind vom Frühling bis in den Herbst zu finden. Nach eigenen Beobachtungen des Verfassers wurden reife Tiere vorwiegend im April und Mai gefunden, vereinzelte reife Tiere auch im September.

Lebensraum

Micaria subopaca lebt arboricol. Sie ist an der Rinde von Bäumen, vorzugsweise Nadelbäumen, zu finden und versteckt sich dort in Ritzen oder unter der Rinde. Dort erbeutet sie bevorzugt Ameisen.

Verbreitung

Micaria subopaca ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Micaria subopaca ist vermutlich in Deutschland weit verbreitet, wird jedoch aufgrund ihrer Lebensweise nicht allzu häufig nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten