Mermessus trilobatus

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Mermessus trilobatus (Emerton, 1882)
Mermessus-trilobatus Schmieden 09-03 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Mermessus
Reifezeit (Nentwig W. et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010369
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschland nb
[D] Berlin nb
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] NRWss>=*
[D] SHmh?> *
Synonyme
  • Eperigone trilobata

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 1,6 bis 2,1 mm (Nentwig W. et al. 2012).

Prosoma gelblich braun bis orangebraunlänglich, braun (Millidge A F 1987) mit dunklen Radiärlinien und dunklem kelchförmigem Fleck hinter dem Kopf (Nentwig W. et al. 2012). Opisthosoma grau bis schwarz. Sternum orange, grau überdeckt. Beine braun bis orangebraun, Metatarsus Ⅳ ohne Trichobothrium, TmⅠ ca. 0,45. (Millidge A F 1987) Beine: Wiehleformel 2-2-2-1 (Stäubli A. 2013).

Weibchen

Epigyne sehr charakteristisch. Die seitlichen Chitinplatten überragen den Epigynen-Hinterrand und wölben sich stark nach oben (vom Körper weg). Dadurch sieht man sie in der lateralen Ansicht weit vom Körper abstehen. (Nentwig W. et al. 2012)

Mermessus trilobatus Dez14 Bliestorfer Heide f ChelZaehneVorn-210px.jpg Chelizeren: Am vorderen Falz 5 Zähnchen, 4 nach innen größer werdend, plus ein kleiner nach oben abgesetzt.
Mermessus trilobatus Dez14 Bliestorfer Heide f ChelZaehneHinten-210px.jpg Am hinteren Rand 4 kleine Zähnchen gruppiert.

Ähnliche Arten

Collinsia inerrans hat eine ähnliche Epigyne.

Lebensraum

Sie wird in Wiesen, in der Streu von Wäldern, in Feuchtgebieten und an Sandstränden gefunden (Nentwig W. et al. 2012). Auf alpinen Mähwiesen, Trockenweiden und Zirbelwäldern (Rief A & Ballini S 2017).

Verbreitung

Neararktisch; eingeschleppt nach Europa (World Spider Catalog Association 2017). Die Art befindet sich europaweit in Ausbreitung in alle Richtungen.

Mittlerweile wurde diese Art auch in der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und in Großbritannien (Essex) nachgewiesen (Helsdingen P. J. van 2009). Im Südosten Europas über Tschechien (Südböhmen) (Holec M et al. 2011) bis in die Slowakei (Šestáková A et al. 2017). Ebenso gibt es Nachweise für Polen, Ungarn, Slowenien, Kroatien und seit 2016 für die Ukraine (Hirna A 2017). Die Art hat das südliche Dänemark erreicht (Lemke M 2018). Seit 2018 in Norwegen (Løvbrekke H 2018).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise