Mendoza canestrinii

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Mendoza canestrinii (Ninni, 1868)
Schilf-Streckspringer
Mendoza canestrinii f 2475 76kl r.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Mendoza (Schilf-Streckspringer)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:034522
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien EN
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Marpissa canestrinii
  • Mithion canestrini
  • Mithion canestrinii

Mendoza canestrinii ist die Typusart der Gattung.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 7–12 mm, Männchen 6–8 mm (Bellmann 2010).

Weibchen

Das Prosoma des Weibchens ist silbergrau gefärbt mit einem kupferfarbenen Schrägstreifen. Rund um die Frontalaugen ist eine dunkle Maske erkennbar. An den Seiten befinden sich zwei dichte schwarze Haarbüschel und darunter lange, weiße Haare. Das Opisthosoma ist weißlich mit 2 braunen bis schwarzen Längsbinden. (Bellmann 2010)

Männchen

Das Männchen ist fast einfarbig dunkelbraun oder schwarz mit einem metallischen Schimmer, vor allem auf dem Opisthosoma (Bellmann 2010).

Lebensraum

Am Ufer von Gewässern, wie Teichen und Gräben in warmen Gebieten. Weitverbreitet im Mittelmeergebiet und dort stellenweise häufig. (Bellmann 2010)

Lebensweise

Im Sitzen streckt Mendoza canestrinii ihre Beine nach vorn und hinten aus und ist dann sehr schwer zu sehen. Sie baut vorzugsweise in Schilf vom Vorjahr ein Wohngespinst, in dem sie im Frühling und Sommer leicht zu entdecken ist. Im Winter findet man sie unter den Blattscheiden von Rohrkolben. (Bellmann 2010)

Verbreitung

Paläarktisch und Nord Afrika (World Spider Catalog 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bellmann H (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • World Spider Catalog (2016): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 17.5, abgerufen am 2016-12-27, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise