Mansuphantes mansuetus

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Mansuphantes mansuetus (Thorell, 1875)
Gewöhnliches Waldweberchen
Mansuphantes-mansuetus Schmieden 09-03 01.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Mansuphantes (Waldweberchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011500
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) G
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteinss==-DG
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole NT
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lepthyphantes mansuetus

Merkmale

Körperlänge: Männchen und Weibchen erreichen 1,7 bis 2,3 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma gelblich hornfarben mit deutlichem schwarzen Rand. Sternum schwärzlich, am Rande dunkler, Gnathocoxen mit schwärzlichen Flecken. Chelizeren gelblich, nach den Außenseiten hin schwärzlich verdunkelt. Taster mindestens von der Patella an dunkler. Beine gelblich, manchmal die Femora auf der Unterseite der Gelenken mit schwärzliehe Flecken. Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ: 0,20. Met. Ⅳ ohne Borste. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli 2013) Opisthosoma: Oberseite dunkelgrau mit 3–4 helleren Querstreifen im hinteren Abschnitt. Unterseite deutlich abgesetzt dunkler (Wiehle 1956). Abweichend von der Beschreibung durch Wiehle ist das Opisthosoma jedoch in der Regel einheitlich grau gefärbt, wie es auf unseren Fotos gezeigt wird.

Weibchen

Epigyne rötlich braun; charakteristisch die Seitenansicht. Die Palette kann auch etwas winklig sein (Wiehle 1956).

Männchen

Pedipalpus: Patella dorsal stark konvex. Tibia vor der dorsalen Apophyse mit einem Buckel. Paracymbium mit zwei stark entwickelten Zähnen. (Wiehle 1956) Patella mit einer frontalen Borste, Tibia mit einfacher, sehr charakteristischer, Apophyse.

Mansuphantes mansuetus Bliestorfer Heide FEB-2015 m Chelizeren frotal-ausschnitt-220.jpg Chelizeren: Vorderer Klauenfurchenrand mit zwei großen Zähnen, weiter nach oben abgesetzt eine Zahnwarze, hinterer Rand mit 5 winzigen Zähnchen, welche in einer Reihe hinter den großen vorderen stehen, der innere ist etwas größer als die übrigen. (Bild: Chelizeren von frontal)
Mansuphantes-mansuetus Schmieden 09-03 03-Ped.gif Der Pedipalpus besitzt eine charakteristische breit abgestutzte Lamella (►) und einen langen Sporn zwischen den beiden Ästen des Paracymbiums (►►).

Ähnliche Arten

Weibchen

Eine ähnlich geformte Epigyne hat Asthenargus paganus, diese hat aber keine Parmula. Ebenfalls ohne Parmula: Saaristoa abnormis, diese wird zudem wesentlich größer.

Lebensraum

In Moos und Streuschicht vor allem von Nadelwäldern (Nentwig et al. 2012). Und unter losen Steinen (Deltshev 1983).

Ökologischer Typ: Hylobiont-hemihygrophil, Zyklus diplochron (Thaler 1994)

Lebensweise

Höhepunkt der Kopulationszeit: März und April (Wiehle 1956).

Verbreitung

Europa (World Spider Catalog Association 2017).

Locus typicus: Niesky, Sachsen (Thaler 1994).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise