Lessertia dentichelis

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Lessertia dentichelis (Simon, 1884)
Zahnkieferspinnchen
Dentichelis 7BogenBruecke 08-08 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Lessertia (Zahnkieferspinnchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011343
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien LC
[D] Deutschlandss??=D
[D] Berlinex 0
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberg D
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (H) 2
[D] Nordrhein-Westfalens===*
[D] Schleswig-Holstein????D

Eine von nur zwei Arten der Gattung weltweit (World Spider Catalog 2018).

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 2,6 bis 3,5 mm (Nentwig et al. 2012).

Gelbliche bis graugelbe Spinne ohne Zeichnung. Kopfregion und Prosoma-Seiten etwas dunkler. Chelizerenvorderrand mit fünf Zähnchen.

Beine: Wiehleformel 2-2-2-1 (Roberts 1993)

Lebensraum

Feuchteliebende Art, die ursprünglich in natürlichen Höhlen des westlichen Mittelmeergebietes vorkommt, und heute zusätzlich vor allem in Kellern, Höhlen, Kohlebergwerken (Nordafrika), U-Bahnanlagen (Schweden) gefunden wird. Anthropogene Verbreitung wird angenommen. (Nentwig et al. 2012) Zusätzlich wurde die Art unter Steinen einer Kiesbank in einem Fluss gefunden (schattige Lage).

In Deutschland Typischer Bewohner von Kanalisationsschächten (Jäger 1998). In Portugal in Höhlen und Feuchthabitaten (Bosmans et al. 2010).

Verbreitung

Europa, Kanaren, Madeira, Eingeschleppt nach Kanada und Neuseeland (World Spider Catalog 2018).

Aus Nord-, West- und Mitteleuropa (Nordfrankreich, England, Schottland, Nordirland, England, Niederlande, Deutschland, Dänemark, Schweden, Polen, Tschechien, Slowakei und der Schweiz) sind einzelne Fundorte zum Teil mit großen Populationen bekannt (Blick et al. 1998).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise