Holoscotolemon jaqueti

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Holoscotolemon jaqueti (Corti, 1905)
Holoscotolemon jaqueti female A5893 PK4533.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Cladonychiidae (Klauenkanker)
Gattung: Holoscotolemon
Reifezeit
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

syn. Metascotolemon jaqueti.

Merkmale

Körperlänge: 4 mm (Szalay L. 1968).

Der Augenhügel ist körnig und liegt in der Nähe des Stirnrandes. Chelizeren und Pedipalpen sind kräftig ausgebildet. Alle Segmente des Pedipalpus sind stachelig und dessen Femur ist beim Männchen massig. Die Beine sind kurz und unbestachelt. Das Carapax, das Rückenschild des Opisthosomas (geformt von vorderen Tergiten), die drei freien Tergiten, alle freien Sterniten und die Coxa sind glanzlos, gekörnt. Körper, Chelizeren und Pedipalpen sind rostgelb, Stumpf des Opisthosomas und das erste Segment der Beine sind mehr oder weniger schwärzlich. Tarsus proximal haarig auf allen Beinen. Länge der Beine: 5 : 7,5 : 5 : 7,5 mm. Anzahl der Segmente der Tarsi: 6, 11-12, 5 und 5 (Szalay L. 1968).

Stacheln des Pedipalpus: Trochanter: ventral 2 Stacheln; Femur: dorsal 5 Zähnchen, dorso-medial 3 Zähnchen, ventro-lateral 4, ventro-medial 3-4, apiko-medial 1 Stacheln; Patella: ventro-medial 2; Tibia: ventro-lateral 4, ventro-medial 4; Tarsus: ventro lateral (auf beiden Seiten) 3-3 Stacheln (Szalay L. 1968).

Lebensraum

In feuchten Gebieten, auch unter Steinen. Ziemlich selten (Szalay L. 1968).

Verbreitung

Bekannt (und beschrieben) aus Rumänien (Siebenbürgen und Azuga) (Szalay L. 1968), der Ukraine, Ungarn (seit einigen Jahren; der erste Laniatores im Land) (Lengyel G. D. & D. Murányi 2006) und der Slowakei (Klimes et al. 2000) sowie aus Bosnien, Herzegowina und Montenegro (Martens 1978:81).

Systematik

Die Art und die Familie Cladonychiidae gehören zur Unterordnung Laniatores der Weberknechte (Opiliones). In früheren Quellen gehörte Holoscotolemon jaqueti zur Familie Phalangodidae, unter dem Namen Metascotolemon jaqueti (Szalay L. 1968). Später wurde die Gattung Holoscotolemon nach Erebomastridae transferiert (Lengyel G. D. & D. Murányi 2006).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise