Heliophanus flavipes

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Heliophanus flavipes (Hahn, 1832)
Gelbbeiniger Sonnenspringer
Heliophanus flavipes W 8-04181.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Heliophanus (Sonnenspringer)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:033797
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme
  • Heliophanus ritteri

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5 bis 6 mm, Männchen 3,5 bis 4 mm. (Roberts 1996)

Körper schwarz, metallisch glänzend. Prosoma meist mit einigen weißlichen Haaren. Opisthosoma dorsal mehr oder weniger dicht gelblich behaart mit einem variablen Muster aus weißen Querstreifen, Winkelflecken oder Punktreihen. Ein weißer Streifen markiert den Vorderrand des Opisthosomas. Die Beine der Weibchen sind hell gelblich. Die Femora des 4. Beinpaars sind dorsal verdunkelt oder tragen einen schwarzen Längsstreifen. Die Beine der Männchen sind dunkel und werden distal heller.

Ähnliche Arten

Habituell

Bei den Weibchen sind die Beine Ⅰ–Ⅲ meist einfarbig gelblich und nur Bein Ⅳ dunkel gestreift, während bei Heliophanus cupreus meist alle Beine gestreift sind. Dieses Merkmal ist jedoch recht variabel, sodass die beiden Arten nur durch eine Genitaluntersuchung sicher unterschieden werden können.

Genital

Hel flav aur.jpg Männchen ähneln den Männchen von Heliophanus auratus. Sie lassen sich am besten in der Ventralansicht des Pedipalpus unterscheiden. Heliophanus flavipes im Bild links.

Lebensraum

In sehr trockenen Lebensräumen mit niedriger Vegetation (z. B. Trockenrasen), in Gebüsch und an Nadelbäumen (Nentwig et al. 2012). In alpinen Lärchenwäldern (Rief & Ballini 2017).

Halotolerant, auch auf Salzwiesen der Nordsee vorkommend (Finch 2008).

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

In Deutschland weit verbreitet und häufig gefunden. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise