Glyptogona sextuberculata

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Glyptogona sextuberculata (Keyserling, 1863)
Glyptogona-sextuberculata Kroatien-Tobias 11-06 01-1-.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Araneidae (Radnetzspinnen)
Gattung: Glyptogona
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:016131
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Epeira 6-tuberculata
  • Epeira tuberculata

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5,6 bis 6,5 mm Körperlänge (Prosoma 2,2 bis 2,3 mm), Männchen 4,3 mm (Prosoma 2,1 mm) (Bauer & Grabolle 2011) (Levy 1998).

Prosoma etwas länger als breit, an den Seiten und vorn braun, im hinteren zum Opisthosoma abfallenden Bereich gelblich werdend. Augen: Medianaugen auf einem niedrigen Hügel liegend. Beide Augenreihe von dorsal betrachtend recurv. Vordere Medianaugen am größten, während die Lateralaugen sich fast berühren. Clypeus relativ hoch. Sternum braun und mit einer gelben Zeichnung versehen. Auf dem beigen Opisthosoma mit braunen Punkten sind drei Paar auffällige Tuberkel („Stacheln”) vorhanden, die zur Seite und nach hinten ausgerichtet sind. Ventral großen hellen Flecken vor den Spinnwarzen. (Levy 1998)

Weibchen

Epigyne mit einem großen, weißen Scapus der zwischen dunklen, wulstigen Falten entspringt (Levy 1998).

Männchen

Pedipalpus mit komplex verschlungenem Embolus und einer Medianapophyse mit spitz zulaufenden Verlängerungen (Levy 1998).

Lebensraum

Das hier gezeigte adulte Weibchen wurde im Juni an der Felsküste Istriens (Kroatien) in unmittelbarer Nähe des Meeres an liegendem Totholz entdeckt (Bauer & Grabolle 2011). In Israel wurde ein Tier unter einem Stein und ein weiteres in Laub am Fuß eines Baumes gefunden. (Levy 1998)

Verbreitung

Süreuropa bis Israel (World Spider Catalog Association 2017).

Für die Türkei wurde die Art erstmals 2007 nachgewiesen (Kaya & Ugurtas 2007), in Mazedonien wurde diese Art erstmals 2010 nachgewiesen (Komnenov 2013).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise