Dipoena melanogaster

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Dipoena melanogaster (C. L. Koch, 1837)
Gewöhnliche Zapfenspinne
Dipoena melangaster hunn.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Dipoena (Zapfenspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007425
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten G
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 0
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalens===*
[D] Schleswig-Holsteinss?> *
[GB] Großbritannien VU
[NO] Norwegen VU
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
[SE] Schweden VU

Merkmale

Körperlänge: Weibchen 2,5 bis 3 mm, bzw. Männchen 2,5 mm (Roberts 1996).

Prosoma schwarzbraun mit einigen langen Haaren im Kopfbereich. Sternum dunkelbraun. Opisthosoma breit und kugelig, anterior leicht eingebuchtet. Dorsal gelblich, mit gelbbraun und schwarzen Flecken durchsetzt, welche undeutliche Winkel bilden. Weibchen mit dunkler Beborstung. Ventral schwarz. Lateral schwarz, jedoch anterior mit je einem weißgelben Bereich. Beine blassgelb, gelbbraun und schwarz gepunktet und geringelt. (Locket & Millidge 1953)

Epigyne mit hufeisenförmiger Sklerotisierung im anterioren Bereich (Heimer & Nentwig 1991).

Männchen mit vielen kleinen schwarzen Tuberkeln auf dem Opisthosoma, welche einige lange Borsten beherbergen (Locket & Millidge 1953).

Männlicher Pedipalpus mit hammerförmiger Bulbusapophyse in Ventralansicht (Heimer & Nentwig 1991).

Verbreitung

Dipoena melanogaster ist in Europa und in Nordafrika bis Aserbaidschan sowie im Iran verbreitet (World Spider Catalog 2016).

In Schleswig-Holstein erstmals 2005 nachgewiesen (Lemke 2008).

Lebensraum

An Waldrändern auf Gebüsch (Bösenberg 1899). Halbtrockene und trockene Bereiche, z.B. Pinienwälder, Steineichenwälder, Garrigue, Wacholderheide, brachgefallene Weinberge oder trockenes Grasland (Le Peru 2011).

Heimer & Nentwig (1991) nennen sonnige Waldränder, dort am Boden und an unteren Zweigen von Büschen und Bäumen.

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise