Diplocephalus latifrons

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Diplocephalus latifrons (O. P.-Cambridge, 1863)
Zweiklauen-Doppelköpfchen
Diplocephalus latifrons female habitus 600.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Diplocephalus (Doppelköpfchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010062
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinsh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Erigone latifrons
  • Plaesiocraerus latifrons

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 1,5 bis 2,0 mm (Roberts 1993).

Prosoma braun mit feinen schwach angedeuteten strahlenförmigen schwarzen Strichen. Mundteil gelbbraun. Sternum mehr oder minder schwarzbraun und so lang wie breit (ca. 0,45–0,46 mm). Beine gelbbraun. Augen: Vordere Augenreihe gerade, hintere deutlich prokurv. Opisthosoma schwarzgrau. (Tullgren 1955)

Weibchen

Chelizeren mit 5 großen Zähnen am vorderen Falzrand und ebenso viele kleinere am inneren Falzrand. Beine: Tibia Ⅰ mit zwei, Tibia Ⅳ mit einem dorsalen Stachel. Metatarsus Ⅰ mit einem Trichobothrium in der basalen Hälfte. Epigyne mit Seitenplatten, welche sehr kurz zusammenstoßen und dort etwas angeschwollen sind. (Tullgren 1955)

Beine: Wiehleformel 2-2-1-1 (Stäubli 2013)

Männchen

Prosoma: Zwischen den vorderen und hinteren Mittelaugen tiefe Einbuchtungen. Stark aufgewölbte Scheitel lateral von einer tiefen Furche durchzogen (Sulci), die bei den hinteren Seitenaugen beginnt und sich ein gutes Stück nach hinten streckt. Der Clypeus ist deutlich höher als das Augenviereck. Chelizeren: Die Zähne am vorderen Falzrand sind deutlich kleiner als die der Weibchen. Sternum 0,5 mm lang und 0,48 mm breit. Pedipalpus: Tibia hat eine dorsale lange Verlängerung, in dem äußeren Ende mit zwei Stacheln. (Tullgren 1955)

Genitalmerkmale

Diplocephalus latifrons male kjennetegn HLovbrekke.jpg Bestimmungsmerkmale am rechten männlichen Pedipalpus.
Pedipalpus gesehen (1) von außen, (2) von unten, (3) Tibialapophyse des Pedipalpus von oben.

Lebensraum

Eine schattenliebende Art der Wälder und Ruderalbiotope: Am häufigsten auf Ruderalflächen, in lichten krautreichen Nadel- und Laubwäldern, etwas weniger abundant in Knicks, in krautarmen Wäldern relativ selten. Nur vereinzelt in Heiden, Dünen, Halbtrockenrasen. Hemiskotophil, hemigygrophil. (Reinke & Irmler 1994)

Verbreitung

In Europa und Russland verbreitet (World Spider Catalog 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten