Cnephalocotes obscurus

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Cnephalocotes obscurus (Blackwall, 1834)
Cnephalocotes-obscurus HlgMeer-3611 10-08 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Cnephalocotes
Reifezeit (Nentwig W et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009945
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten G
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.ss== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinh==-D*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme
  • Erigone obscura

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 1,5 bis 1,9 mm (Nentwig W et al. 2012).

Sehr kleine, kurzbeinige Linyphiidae. Prosoma und Opisthosoma fast schwarz. Beine gelblich bis orangebraun.[Literaturzitat fehlt]

Die Epigyne ist sehr schwer zu erkennen, weil sie sehr klein, wenig strukturiert und dunkel ist. Die Vulva ist aber durch die großen lappenartigen Einführungsgänge sehr charakteristisch.[Literaturzitat fehlt]

Der Pedipalpus ist sehr charakteristisch ausgeprägt und Männchen daher leicht zu bestimmen. (Tullgren A 1955)

Beine: Wiehleformel 1-1-1-1 (Roberts MJ 1993)

Ähnliche Arten

Männchen

Pedipalpus änelt dem von Nematogmus sanguinolentus.

Lebensraum

In offenen, feuchten Lebensräumen (Nentwig W et al. 2012). In allen Moorbiotopen, in Heiden, im Grünland und vereinzelt in Dünen; hemiphotophil, hemixerophil (Reinke HD & Irmler U 1994) .

Ökologischer Typ: Eurytope Freiflächenart (lebt in allen unbewaldeten Lebensräumen unabhängig von der Feuchtigkeit) (Platen R & Broen B von 2005).

Verbreitung

Cnephalocotes obscurus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

Weit verbreitet in Deutschland und häufig nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten