Centromerus dilutus

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Centromerus dilutus (O. P.-Cambridge, 1875)
Zungen-Moosweberchen
Centromerus dilutus f 23.10.11-477 dorsal.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Centromerus (Moosweberchen)
Reifezeit (Harvey 2014)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009734
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien RE
[D] Deutschlandh===*
[D] Mecklenburg-Vorp.ss== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[D] Sachsen-Anhalt 2
[NO] Norwegen LC
Synonyme
  • Rhabdoria diluta

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 1,25 bis 1,5 mm (Roberts 1993).

Prosoma gelb bis gelbbraun, dunkle Zeichnung VMA um etwas mehr als ihren Durchmesser voneinander entfernt, Trapez der MA länger als breit. Sternum: gelbliche Grundfarbe, schwarz übertönt, dunkler Rand. Beine und Chelizeren gelblich - Femora ohne Stacheln, Tibia Ⅳ nur mit einer Borste. Metatarsus Ⅰ und Ⅱ mit einer Borste. Metatarsus Ⅰ: Becherhaar 0,33, Borste 0.50 (Wiehle 1956) Skapus der Epigyne sehr lang, dünn und unscheinbar; kann beim Determinieren leicht übersehen werden. Beine: Wiehleformel 2-2-2-1 (Roberts 1993). Opisthosoma: Oberseite schwärzlich, in der schwarzen Farbe gelbbraune Be­zirke, die sich zum Teil zu Längsstreifen an den Seiten zu Schrägstreifen zusammenschließen, mit spärlichen hellen Haaren besetzt. Unterseite schwarz, die Mittelfläche durch helle Seitenstreifen begrenzt. Spinnwarzen hell. (Wiehle 1956)

Weibchen

Umgebung der Epigyne hell, gelblich. Scapus von konstanter Breite. (Wiehle 1956)

Männchen

Pedipalpus: Lamella characteristica stumpfwinklig geknickt. Endabschnitt mit Stacheln besetzt. Endapophyse mit einem kurzen Seitenzahn. (Wiehle 1956)

Ähnliche Arten

Centromerus dilutus ähnelt auch genital Centromerus levitarsis (Wiehle 1956).

Lebensraum

In Moos und Laubstreu von Wäldern (Schaefer 1972). In Laub- und Nadelwäldern auf sandigem und lehmig-sandigen Böden, in Heiden mit Birkenbewuchs, im Hochmoor, in Äckern und im Grünland in Knicknähe; hemiskotophil, hemihygrophil (Reinke & Irmler 1994).

In Südeuropa in Bergwäldern und Höhlen (Bosmans et al. 2010).

Verbreitung

In Europa und Russland verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten