Carrhotus xanthogramma

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Carrhotus xanthogramma (Latreille, 1819)
Wipfelspringer
C.xanthogramma canu sard1.jpg
Männchen (Sardinien)
Carrhotus xanthogramma f.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Carrhotus (Wipfelspringer)
Reifezeit (Bellmann 2010)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:032635
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlands=?=*
[D] Baden-Württemberg 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[SK] Slowakei R*
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Carrhotus bicolor
  • Philaeus bicolor
  • Philaeus varicus

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter werden 5,1 bis 7,1 mm lang (Nentwig et al. 2012).

Sehr ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus.

Weibchen

Färbung variabel. Prosoma dorsal braun bis gelblich mit dunklen Strich- und Punktelementen, kann aber auch durchweg hell sein. Pedipalpen hell behaart. Opisthosoma ebenfalls hell, mit dunklen, nach hinten ziehenden Keilfleckelementen, welche aber auch fehlen können. Beine kürzer als beim Männchen, verwaschen hell-dunkel geringelt. Die Epigyne besteht aus 2 Gruben (Nentwig et al. 2012).

Männchen

Prosoma und Augenbereich tiefschwarz und glänzend. Das Opisthosoma ist dorsal bräunlich bis orange und hat im vorderen Bereich zwei lateral gelegene, helle Streifen. Besonders der Augenbereich, die Chelizeren und Teile des Hinterleibs sind mit einer langen Behaarung versehen. Die auffallend langen und stark behaarten Beine sind ebenfalls schwarz, allerdings mit helleren Tarsi und Metatarsi. Ventral findet man eine weiße Behaarung, die besonders proximal dichter wird. Der Pedipalpus des Männchens besitzt eine meisselförmige Tibialapophyse (Nentwig et al. 2012).

Lebensraum

Wärmeliebend, lebt an Baumstämmen und in Gebüsch (Nentwig et al. 2012). Meist auf Geröll, aber auch im Gebüsch. (Sauer & Wunderlich 1997)

Verbreitung

In Europa verbreitet (Nentwig et al. 2012). Bisher nur in Süddeutschland nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten