Astrobunus laevipes

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Astrobunus laevipes (Canestrini, 1872)
Östlicher Panzerkanker (Komposch C. 2009)
Astrobunus laevipes male Germany Mombach Schoenhofer.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Sclerosomatidae
Gattung: Astrobunus
Reifezeit (Wijnhoven H. 2009)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlandmh>=*
[D] Bayern 3
[D] Bayern SL 3
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 3
Synonyme
  • Opilio spinosus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 3,7 bis 4,1 mm, Männchen 2,6 bis 2,9 mm. (Martens J. 1978)

Klein und kurzbeinig. Die Grundfarbe ist hell- bis dunkelbraun mit hellen silbernen bis gelben Flecken. Die beiden hellen Flecken zwischen den Dornen des 5. Segmentes sind ein gutes Erkennungsmerkmal. Auf dem Opisthosoma befinden sich sechs Reihen mit 2 mittig angeordneten kegelförmigen Dornen. Auf dem 4. Segment kann an beiden Seiten noch jeweils ein zusätzlicher zweiter Dorn vorhanden sein. Auf dem 5. Segment sitzen 4 große Dornen und auf dem 6. Segment sind es 2 - 4 kleinere Dornen. Am Vorderrand des Prosomas sitzen zwei dicht beieinanderstehende Dornen. Auf dem dunkelbraunen Augenhügel findet man auf Höhe der Augen und etwas dahinter 3 - 5 weiße oder hellgelbe Stacheln, die immer vesetzt angeordnet sind. Oft sind die Tiere mit Schmutz bedeckt und dadurch gut getarnt. Werden sie gestört, bleiben sie längere Zeit bewegungslos auf der Stelle sitzen.[Literaturzitat fehlt]

Adulte Tiere findet man das ganze Jahr über, juvenile und subadulte Exemplare von Anfang Mai bis Anfang September. (Wijnhoven H. 2009) (Wijnhoven H. 2003)

Ähnliche Arten

Homalenotus quadridentatus.

Lebensraum

In der oberen Bodenschicht in Auwäldern und Laubmischwäldern, aber auch in Gebüschen, Feldhecken, Obstgärten und in Parks (Martens J. 1978). Unter Steinen, totem und angeschwämmtem Holz (Wijnhoven H. 2005).

Verbreitung

Mittel- und Südeuropa. (Wijnhoven H. 2009) Nach Komposch (2003) und Komposch et al. (2004) kommt die Art auch in Sachsen-Anhalt (bei Stendal) vor.

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Komposch C. (2009): Rote Liste der Weberknechte (Opiliones) Österreichs. – In: Zuklat P. (Red.): Rote Listen gefährdeter Tiere Österreichs. Checklisten, Gefährdungsanalysen, Handlungsbedarf. Grüne Reihe des Lebensministeriums 14/3, S. 397–483.
  • Martens J. (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
  • Wijnhoven H. (2003): De hooiwagen Astrobunus laevipes nieuw voor Nederland (Opiliones: Phalangiidae). Nederlandse Faunistische Mededelingen 19, S. 73–78.
  • Wijnhoven H. (2005): Checkliste der niederländischen Weberknechte (Arachnida: Opilionida). Nieuwsbrief SPINED 20, 9 S.
  • Wijnhoven H. (2009): De Nederlandse hooiwagens (Opiliones). Supplement Bij Nederlandse Faunistische Mededelingen, 118 S, ISSN 1875-760X.

Quellen der Nachweise und Checklisten