Anguliphantes monticola

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Anguliphantes monticola (Kulczyński, 1881)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Anguliphantes
Reifezeit (Nentwig W et al. 2012)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ start X X X end _ _ _
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009393
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Oberschlesien NT
[D] Deutschlandss===*
[D] Baden-Württemberg R
[PL] Bielitz-Biala NT
[PL] Kattowitz NT
[PL] Opole NT
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Slowakei R*
Synonyme
  • Lepthyphantes monticola

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 1,8 bis 2,2 mm (Wiehle H. 1956).

Prosoma gelbbraun, leicht schwärzlich getönt, Rand dunkler, am hinteren Ende der Kopfregion ein mittlerer heller Bezirk. Sternum hellbraun, schwarz übertönt, Coxen heller als das Sternum, Unterlippe ebenfalls schwarz getönt, Gnathocoxen und Chelizeren gelbbraun. Beine etwas dunkler als das Prosoma. Femur Ⅰ mit einer prolateralen Borste (länger als der Durchmesser des Gliedes), Ⅱ–Ⅳ unbewehrt. Tibia Ⅰ außer den dorsalen Borsten mit einer retrolateralen neben der distalen dorsalen Borste. Metatarsus Ⅰ—Ⅲ mit einer dorsalen Borste, die auf Metatarsus Ⅳ fehlt, Tm Ⅰ: 0,20. (Wiehle H. 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli A 2013). Opisthosoma grau, Unterseite dunkler. (Wiehle H. 1956)

Männchen

Kopf: Hinter den Augen 1 oder 2 lange, abstehende, nach vorn gekrümmte Borsten. Pedipalpus: Patella mit einer langen, zur Innenseite gebogenen Stachelborste. Tibia etwas kürzer als die Patella. Bulbus: Lamella characteristica lang und schmal, am Ende nach oben hin gebogen, der Rand gezahnt. Das Paracymbium trägt an der Stelle, wo der Querast in den Endast umbiegt, einen schwarzen, konisch spitzen Zahn, der leicht zu sehen ist. (Wiehle H. 1956)

Ähnliche Arten

Große Ähnlichkeit mit Anguliphantes tripartitus (Thaler K & Buchar J 1993).

Lebensraum

Subalpine Bergwälder, alpine Grasheiden und Hochmoore bis 3000 m üNN (Nentwig W et al. 2012). In den Alpen häufige Art der Bodenschicht der subalpinen Nadelwälder und der alpinen Grasheiden (Thaler K & Buchar J 1993).

Verbreitung

Europa (World Spider Catalog Association 2017).

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten