Ebrechtella tricuspidata

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Ebrechtella tricuspidata (Fabricius, 1775)
Grüne Blattkrabbenspinne
Ebrechtella tricuspidata fTd.jpg
Ebrechtella tricuspidata
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Ebrechtella (Blattkrabbenspinnen)
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:030734
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschlandh=?=*
[D] Berlinmh==*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Nordrhein-Westfalens=?=*
[D] Thüringen 3
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Diaea tricuspidata
  • Misumena tricuspidata
  • Misumenops tricuspidata
  • Misumenops tricuspidatus
  • Thomisus diana
  • Xysticus pavesii

syn. Misumenops tricuspidatus

Beschreibung

Weibchen Körperlänge 5 bis 6 mm (Roberts 1996). Vorderkörper hellgrün, Beine ebenso, zuweilen mit undeutlicher rötlicher Ringelung. Der hinten deutlich verbreitete Hinterleib ist weiß mit einem variierenden, dunkelroten Fleckenmuster gefärbt.

Männchen Körperlänge: 2,5 bis 3,5 mm (Roberts 1996). Vorderkörper hellbraun mit dunklen Seitenstreifen. Die ersten zwei Beinpaare sind hellbraun-dunkelbraun geringelt, die hinteren blass. Der Hinterleib trägt auf der Oberseite eine klar begrenzte, weiß und hellgrün gefärbte „Platte“, teilweise mit braunen Flecken.

Lebensraum

Auf Blüten an warmen, sonnigen, nicht zu trockenen Stellen.

Verbreitung

Ebrechtella tricuspidata ist paläarktisch verbreitet. (Platnick 2013)

Nachweise für Mitteleuropa: (Blick 2004)

Name DE NL BE CH AT CZ SK PL
Ebrechtella tricuspidata × × × × × × × ×

Nicht in Skandinavien auf den Britischen Inseln und (Roberts 1996).

In Deutschland mit Nachweisschwerpunkten in Südwesten und Südosten. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Lebensweise

Ebrechtella tricuspidata lauert auf Blüten mit ausgestreckten Vorderbeinen auf Insekten, die nach Krabbenspinnenart ergriffen, gebissen und festgehalten werden. Die Eiablage erfolgt in der Zeit von Juli bis August. Die Gelege werden vom Weibchen bewacht.

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen