Käfersieb
Die Käfersieb ist eine Methode der Gesiebeproben.
Beschreibung
Das Käfersieb nach Reitter-Winkler besteht aus einer Stoffröhre, welche am oberen Rand und etwa in der Mitte mit einem Ring stabilisiert und jeweils mit einem Handgriff versehen ist. Auf Höhe des mittleren Ringes befindet sich ein Sieb. Im Biologiefachhandel sind verschiedene Maschenweiten erhältlich. Kurz vor dem unteren Ende der Stoffröhre befindet sich ein Band zum Zusammenschnüren des nach unten offenen Teils der Röhre.
Handhabung
- Handhabung des Käfersiebes
Schritt 2: Nun wird Laubstreu eingefüllt. Hierzu sollte man Handschuhe benutzen. Hinweise zum Arbeitsschutz im Artikel Gesiebeprobe.
Schritt 5: Nun wird der Inhalt des unteren Bereiches auf eine geeignete Unterlage oder in ein Lesegefäß gegeben (im Bild die Leseschale der Gesiebekiste).
Schritt 6: Nun müssen zwischen den kleinen Bestandteilen des gefilterten Substrats (in diesem Falle Laubstreu) die Spinnen aussortiert und in ein Sammelgefäß verbracht werden. Näheres zum Thema im Artikel Gesiebeprobe.
Hinweis
So eine Leseschale wie im Beispiel oben wird man normalerweise nicht dabei haben. Es hat sich als recht praktikabel erwiesen, das Siebgut zunächst in eine fest verschließbare Kunststoffdose zu geben und nach ein paar Filterdurchgängen deren Inhalt nach und nach auf dem Klopfschirm oder einer anderen hellen Unterlage (etwa einem Tuch) kontrolliet auszuschütten und die darin enthaltenen Tiere aufzulesen.
Vor- und Nachteil
- Das kompakte Käfersieb
Vorteil
Kompaktheit des Systems. Da es überwiegend nur aus Stoff besteht, ist es zudem sehr leicht.
Nachteil
Die Arbeit mit dem Käfersieb ist sehr schnell ermüdend. Auch das Knien im Gelände ist bei hartem oder nassem Untergrund nicht immer angenehm.