Gesiebeprobe
Ein Gesiebeprobe ist ein Methode zum Nachweis von Spinnen (und ggf. anderen Tiergruppen) welche sich in einem Substrat aufhalten.
Prinzip
Viele Tiere leben in einem Substrat; z. B.in der Laubstreu der Wälder oder innerhalb von Moospolstern. In der Regel werden damit epigäische Substrate gefiltert, in denen die Tiere laufaktiv oder sessil vorhanden sind. Aber es können auch Substrate anderen Straten entnommen werden; etwa Moospolster oder Totholzablagerungen auf Bäumen. Die Gesiebeprobe macht sich wie auch andere Nachweismethoden (Z. B. der Klopfschirm) den Umstand zu Nutze, dass Arthropoden sich bei Störung fallen lassen.
Es wird also das Substrat, in dem sich die Tiere befinden, eingesammelt und durch ein grobmaschiges Sieb gefiltert. Es gibt verschiedene Methoden, dies umzusetzen. Am bekanntesten ist das Käfersieb nach Reitter-Winkler, aber innerhalb des Spinnen-Forums ist insbesondere die Gesiebekiste nach Morka sehr beliebt.