Aphantaulax trifasciata

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(O. P.-Cambridge, 1872)
Aphantaulax trifasciata male A5658 PK7036.JPG
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: [[]][[Kategorie:|]]
Reifezeit (Heimer & Nentwig 1991)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:026621
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

syn. Micaria trifasciata (O. P.-Cambridge, 1872); syn. Aphantaulax semi-niger (Simon, 1878); syn. Aphantaulax seminigra (Chyzer & Kulczynski, 1897);

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 6 bis 10 mm, Männchen 4 bis 7 mm (Heimer & Nentwig 1991).

Prosoma mit breitem aus weißen Haaren bestehendem Medianstrich, restliche Färbung schwarz (siehe Bilder).

Opisthosoma mit weißem Muster aus 3 bis 5 Flecken. Beine ab der Patella deutlich aufgehellt mit dem Tarsus als hellstem Glied. Männchen mit Scutum, welches 3/4 der Opisthosomalänge einnimmt. (Grimm 1985)

Pedipalpus mit Tibialapophyse als wichtigstes Abgrenzungsmerkmal. Diese kurz und wuchtig, 0,5 bis 0,75 mal so lang wie Tibia. (Grimm 1985)

Epigyne mit einer nicht sehr tiefen, fast kreisförmigen Grube (Grimm 1985).

Sowohl Grimm (1985) wie auch Heimer & Nentwig (1991) nennen eine gelbbraune bis rotbraune Grundfärbung mit dem zusätzlichen Hinweis, dass die Art in Alkohol möglicherweise ausbleicht bzw. im lebenden Zustand schwarz gefärbt ist. Letzteres wird auf den hier gezeigten Bildern bestätigt.

Ähnliche Arten

Aphantaulax cincta hat eine längere Tibialapophyse und eine längsovale Epigynengrube (Grimm 1985).

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (Platnick 2013).

Lebensraum

Die Art lebt an Meeresküsten oder Flussufern, unter Steinen und auf Pflanzen (Grimm 1985).

Bilder

Quellen

  • Grimm U (1985): Die Gnaphosidae Mitteleuropas (Arachnida, Araneae). Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg 26, 318 S., ISSN 0173-7481.
  • Heimer S & Nentwig W (1991): Spinnen Mitteleuropas. Verlag Paul Parey. ISBN 3-489-53534-0, 543 S.
  • Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.

Quellen der Nachweise