Ozyptila claveata

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Ozyptila claveata (Walckenaer, 1837)
Schwarze Zwergkrabbenspinne
Ozyptila claviata Goennatal 08-03 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Ozyptila (Zwergkrabbenspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:030838
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien LC
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh<?=*
[D] Berlines<(↓)-1
[D] Brandenburg 3
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.ss<<↓↓ 1
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) 1
[D] Nordrhein-Westfalens<(↓)=3
[D] Sachsen 3
[D] Thüringen 3
[PL] Bielitz-Biala NT
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau NT
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Ozyptila nigrita


syn. Ozyptila nigrita

Merkmale

Körperlänge: Weibchen 3 mm, Männchen 2 bis 2,5 mm (Locket & Millidge 1951) .

Prosoma dorsal mit dunklen Seitenflächen und einem bleicheren rötlich-braunen Mittelband. Das Sternum ist mit dicken, spatenförmigen Haaren besetzt.

Opisthosoma dorsal gräulich (kann auch bräunlich wirken; siehe Fotos) mit schwarzer Musterung.

Beine braun, mit dunkelbrauner Fleckung.

Männchen mit sehr dunkler Grundfarbe, können mitunter fast komplett schwarz wirken. Das Prosoma ist in diesem Geschlecht sehr dunkel braun, das Mittelband ist höchstens zu erahnen. Das Opisthosoma ist fast vollständig schwarz. Die Femora I und II sind ebenfalls schwarz, Femora III und IV sind dunkelbraun. Alle anderen Segmente braun. Femur I dorsal zusätzlich mit zwei kleinen, keulenförmigen Borsten. (Locket & Millidge 1951)

Pedipalpus mit apikal stark erweiterter Patella (Locket & Millidge 1951), mediane Tibialapophyse nur undeutlich gespalten (Nentwig et al. 2012).

Lebensraum

Auf Trockenrasen und in ähnlichen Lebensräumen (Nentwig et al. 2012).

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (Platnick 2013).

In Deutschland vor allem in den Mittelgebirgen relativ häufig nachgewiesen. (Arachnologische Gesellschaft 2020) Die Art ist wegen ihrer geringen Größe und versteckten Lebensweise nicht leicht zu finden.

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise