Nemoscolus laurae

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
Nemoscolus laurae (Simon, 1868)
Nemoscolus laurae.jpg
Nemoscolus laurae
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Araneidae (Radnetzspinnen)
Gattung: Nemoscolus
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:016671
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Cyclosa laurae
  • Singa laurae

Merkmale

Körperlänge: 9 bis 11 mm, Männchen etwas kleiner. (Morano H. et al. 1985)

Prosoma dunkelbraun bis schwärzlich. Die hintere Augenreihe stark rekurv.

Beine geringelt, heller als das Prosoma. Coxen, Patellae, und distalen Enden der Tibien und Femora verdunkelt.

Das länglich zylindrische Opisthosoma ist dunkelbraun bis schwarz und weiß gefleckt. Die Flecken können ineinander übergehen oder auch schachbrettähnlich getrennt sein. (Morano H. et al. 1985)

Lebensraum

In Südwesteuropa in Bereichen mit feuchtem Klima und nicht über 200 m ü NN.

Lebensweise

Im zentralen Bereich des Netzes spinnt sich Nemoscolus laurae eine konische Röhre, die nach unten offen ist. Sie ist von außen mit Beuteresten verkleidet und dient der Spinne als Versteck. Die Röhre wird mit einem einzelnen kräftigen Faden an einem Zweig oder Stein in der Nähe verankert. Die Spinne sitzt an der Öffnung am unteren Ende der Röhre. Hier haben die Radiärfäden des Radnetzes ihren Ursprungspunkt.

Auch die Eikokons werden in diesem Versteck aufbewahrt.

Verbreitung

Westliche Mittelmeerregion einschließlich der Kanarischen Inseln (Platnick 2013) (Morano H. et al. 1985).

Bilder

Weblinks

Quellen

  • Morano H., E. & M. A. Ferrández (1985): Especies nuevas o de interés de la familia Araneidae Latreille, 1806 (Arachnida, Araneae) de la fauna Ibérica. Miscelánea zool. 9, S. 171–178.
  • Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.

Quellen der Nachweise