Parasteatoda tepidariorum

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Parasteatoda tepidariorum (C. L. Koch, 1841)
Gewächshausspinne
P tepidariorum W 7-1185.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Parasteatoda (Mondspinnen)
Verbreitung in Europa (Blick 2004) (Kronestedt 2001) (Scharff & Gudik-Sørensen O 2011) (Koponen 2008) (Cardoso 2000) (Blagoev et al. 2002) (Bayram et al. 2008)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:006870
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NE
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschland nb
[D] Berlin nb
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergs *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) G
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh>=*
[D] Schleswig-Holsteinmh?==*
[NO] Norwegen NA
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Achaearanea tepidariorum
  • Theridion tepidariorum
  • Theridium tepidariorum

syn. Achaearanea tepidariorum

Merkmale

Körpergröße: Weibchen werden 5 bis 7 mm groß, Männchen 3 bis 4 mm. (Roberts 1996)

Parasteatoda tepidariorum ist ein Kosmopolit, der aus wärmeren Ländern eingewandert ist. (Roberts 1996)

Reife Tiere sind das ganze Jahr zu finden. (Bellmann 2001)

Verbreitung

Parasteatoda tepidariorum ist weltweit verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

Lebensraum

Sie kommt in Mitteleuropa häufig in und an Gebäuden vor. In wärmeren Gebieten auch an Bäumen und Mauern. (Bellmann 2001)

Lebensweise

Die Art baut ein für die meisten Kugelspinnen typisches, unregelmäßiges Netz aus Struktur- und Klebefäden. Dafür spinnt Parasteatoda tepidariorum zwischen zwei Objekten einen großen, lockeren Fadenteppich aus Strukturfäden, von dem aus sie mehrere Einzelfäden am darunter liegenden Substrat befestigt. Nur diese tragen an ihrem unteren Ende Klebetropfen. Die Spinne erbeutet hauptsächlich Arthropoden, darunter auch recht wehrhafte Vertreter wie Skorpione. Fehler! Referenz name='G. B. Edwards' kann nicht zugeordnet werden

Häufig tritt die Art im synanthropen Bereich in hoher Dichte auf. Die Netze können dann teilweise ineinander übergehen und große Flächen überspannen. (G. B. Edwards 2001) Regelmäßig findet man adulte Männchen in den Netzen von subadulten oder adulten Weibchen. Anscheinend werden sie von den größeren Artgenossinnen geduldet. Nach der Paarung produziert das Weibchen mehrere graubraune Eikokons, welche frei im Netz aufgehängt werden. (Bellmann 2001)


Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen