Theonina cornix

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Version vom 21. Juli 2009, 20:32 Uhr von Arno (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „__NOTOC__ {{Infobox Spezies |trivialname= |autor=Simon |jahr=1881 |urspr_name=nein |familie=Linyphiidae |trivialname_familie=Baldachinspinnen |lsid=012915 |bild=T…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springenZur Suche springen
Theonina cornix (Simon, 1881)
Knotenweberchen
Theonina-cornix Teichel 09-05 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Theonina (Knotenweberchen)
Verbreitung in Europa (Blick 2004)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012915
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlands<?=3
[D] Baden-Württembergs 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern SL 3
[D] Thüringen 2
[SK] Slowakei NT
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Bathyphantes mastodon

Beschreibung

Körperlänge: Beide Geschlechter werden um 1,5 mm lang (Nentwig et al. 2012). Theonina cornix ist eine sehr kleine Linyphiide mit dünnen, langen Beinen.

Prosoma dunkelbraun mit dunkler Radiärzeichnung. Cheliceren und Beine heller, gelblich braun. Opisthosoma dunkel grau.

Die Spinne hat einen gedrungenen Körperbau. Die Augenregion ist etwas nach vorne geschoben und das Opisthosoma hoch aufgewölbt. Die Tarsen vor alem der vorderen beiden Beinpaare sind sehr lang. Theonina cornix erinnert im Habitus etwas an eine Kugelspinne.

Lebensraum

In trockenen Wäldern und Gebüsch (Nentwig et al. 2012). Die Art wurde z.B. im etwas feuchten Kalksteingeröll am Fuße eines Trockenhangs gefunden.

Reifezeit

Frühjahr (Nentwig et al. 2012).

Verbreitung

Theonina cornix ist in Europa, Nord Afrika und Russland verbreitet. (Nentwig et al. 2012) (World Spider Catalog 2020)

In Deutschland nicht häufig nachgewiesen. Die Funde stammen v.a. aus den großen Flusstälern Süd und Südwestdeutschlands. Die nördlichsten Nachweise stammen aus Thüringen und Hessen. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen