Leiobunum rotundum

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Leiobunum rotundum (Latreille, 1798)
Braunrückenkanker
Leiobunum rotundum m.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Sclerosomatidae (Kammkrallenkanker)
Gattung: Leiobunum
Verbreitung in Europa (Blick & Komposch 2004) (Angel & Zarazaga unda) (Stoch 2003) (Delfosse 2004) (Hillyard 2001) (Stol 2007) (Lengyel & Murányi D 2006) (Novak et al. 2006) (Kurt et al. 2008) (Babalean 2004) (Bezděčka P 2008) (Wijnhoven 2009)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlin *
[NO] Norwegen LC

syn. Phalangium rotundum (Latreille, 1798); syn. Nelima fuscifrons (Sankey, 1953)

Beschreibung

Im Gegensatz zu L. limbatum und L. rupestre, weisen die Arten L. rotundum und L. blackwalli gewisse Ähnlichkeiten miteinander im Gesamthabitus auf. Die beiden Arten können aber recht einfach durch die Färbung der Augenringe und des Mittelstreifens zwischen den Augenringen auseinander gehalten werden.

  1. Ringe um die Augen schwarz, Mittelstreifen zwischen den Augen dagegen hell → L. rotundum
  2. Ringe um die Augen hell, Mittelstreifen zwischen den Augen aber dunkel → L. blackwalli

Das Männchen kann auch durch die Genitaluntersuchung eindeutig bestimmt werden.

Biologie

Stenochron sommer- und herbstreif. (Martens 1978)

Über diese Art ist bekannt, dass sie sich gelegentlich zu Aggregationen hunderter Tiere zusammenrottet (siehe Foto unten).

Biotopansprüche

Ausgesprochen euryök und besiedelt Parks, Gärten, Gehölze, Gebüsche und lichte Waldränder. Fehlt an trockenen wie auch an lichtarmen Standorten. (Martens 1978)

Verbreitung

Von den Küsten von Nord- und Ostsee bis zu den äußeren, atlantisch geprägten Ketten der Alpen. Leiobunum rotundum fehlt in stark mediterran geprägten Ländern und Finnland. (Martens 1978)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen