Harpactocrates ravastellus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verbreitung==
==Verbreitung==
Spanien und Frankreich<ref name='platnick'>{{Lit Platnick 2013 WSC 14.0|Dysderidae}}</ref>.
Spanien und Frankreich<ref name='platnick'>{{Lit Platnick 2013 WSC 14.0|Dysderidae}}</ref>. Endemisch in den Pyrenäen [[http://www.wsc.nmbe.ch/reference/13777]].
 
==Taxonomische Anmerkungen==
Nach neueren genetischen Analysen verbergen sich unter dem Namen ''Harpactocrates ravastellus'' zwei sehr nahe verwandte Arten, die sich in verschiedenen eiszeitlichen Refugien im Westen und Osten der Pyrenäen entwickelt haben. Die beiden Formen unterscheiden sich nicht nur genetisch, sondern zeigen auch subtile Unterschiede in den Genitalstrukturen und zeigen nur in einer schmalen Kontaktzone in den Zentralpyrenäen Anzeichen einer Vermischung. [[http://www.wsc.nmbe.ch/reference/13777]] Das hier abgebildete Tier gehört zur westlichen Form; die Originalbeschreibung von ''{{PAGENAME}}'' beruht auf Material beider Formen, bildet aber nur die östliche Form ab.


==Lebensraum==
==Lebensraum==

Version vom 25. Januar 2017, 13:44 Uhr

Harpactocrates ravastellus Simon, 1914
Harpactocrates ravastellus m 7,39mm Gedre HautesPyrenees imWald 13Jun08 POger.jpg
Männchen (Frankreich)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Dysderidae (Sechsaugenspinnen)
Gattung: Harpactocrates
Reifezeit (Nentwig et al. 2013)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:004754
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.


Verbreitung

Spanien und Frankreich (Platnick 2013). Endemisch in den Pyrenäen [[1]].

Taxonomische Anmerkungen

Nach neueren genetischen Analysen verbergen sich unter dem Namen Harpactocrates ravastellus zwei sehr nahe verwandte Arten, die sich in verschiedenen eiszeitlichen Refugien im Westen und Osten der Pyrenäen entwickelt haben. Die beiden Formen unterscheiden sich nicht nur genetisch, sondern zeigen auch subtile Unterschiede in den Genitalstrukturen und zeigen nur in einer schmalen Kontaktzone in den Zentralpyrenäen Anzeichen einer Vermischung. [[2]] Das hier abgebildete Tier gehört zur westlichen Form; die Originalbeschreibung von Harpactocrates ravastellus beruht auf Material beider Formen, bildet aber nur die östliche Form ab.

Lebensraum

Gewöhnlich in Nadel-, Laub- oder Mischwäldern, zudem in alpinen Wiesen und Steinbrüchen, im Laub, im Moos und unter Steinen. In Höhen von 1100 bis 2400 m. (Nentwig et al. 2013)

Bilder

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise