Cheiracanthium canariense: Unterschied zwischen den Versionen
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Mittelgroße ''{{Genus}}''-Art. '''Körperlänge''' der Weibchen 8 bis ca. 10 mm lang, Männchen 5,3 bis 9 mm. | Mittelgroße ''{{Genus}}''-Art. '''Körperlänge''' der Weibchen 8 bis ca. 10 mm lang, Männchen 5,3 bis 9 mm. | ||
'''Prosoma''' und '''Beine''' sind gelblich gefärbt, die '''Cheliceren''' nur wenig verdunkelt und etwas rötlicher. Das '''Opisthosoma''' ist gelbgrün und trägt kein deutliches Mittelband. Die Herzgegend (vordere Opisthosomahälfte) kann etwas verdunkelt sein. Die weiblichen Pedipalpen sind mäßig aber deutlich keulenförmig verdickt. | '''Prosoma''' und '''Beine''' sind gelblich gefärbt, die '''Cheliceren''' nur wenig verdunkelt und etwas rötlicher. Das '''Opisthosoma''' ist gelbgrün und trägt kein deutliches Mittelband. Die Herzgegend (vordere Opisthosomahälfte) kann etwas verdunkelt sein. Die weiblichen Pedipalpen sind mäßig aber deutlich keulenförmig verdickt. | ||
Die '''Cheliceren'''-Grundglieder der Weibchen sind robust, die der Männchen schlank, etwas hervorstehend und divergierend. Vorderer Klauenfurchenrand mit 2, hinterer mit 3 (selten weniger) Zähnen. | Die '''Cheliceren'''-Grundglieder der Weibchen sind robust, die der Männchen schlank, etwas hervorstehend und divergierend. Vorderer Klauenfurchenrand mit 2, hinterer mit 3 (selten weniger) Zähnen.<ref name="Wunderlich 87">{{Lit Wunderlich 1987 Kanaren}}</ref> | ||
Die '''Epigyne'''ngrube ist breiter als lang. Die Vulva zeigt weitlumige, dünnhäutige Einführungsgänge, die sich 2 mal um die langgestreckten Receptacula winden. | Die '''Epigyne'''ngrube ist breiter als lang. Die Vulva zeigt weitlumige, dünnhäutige Einführungsgänge, die sich 2 mal um die langgestreckten Receptacula winden. | ||
Der Die Tibialapophyse des männlichen '''Pedipalpus''' ist lang und am Ende deutlich gegabelt. Die Cymbium-Apophyse ist lang und stark nach ventral gebogen. | Der Die Tibialapophyse des männlichen '''Pedipalpus''' ist lang und am Ende deutlich gegabelt. Die Cymbium-Apophyse ist lang und stark nach ventral gebogen.<ref name="Wunderlich 87"/> | ||
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Version vom 14. Februar 2016, 18:58 Uhr
| Cheiracanthium canariense Wunderlich, 1987 |
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| Weibchen von Teneriffa |
| Systematik |
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) |
| Familie: Eutichuridae (Dornfingerspinnen) |
| Gattung: Cheiracanthium (Echte Dornfinger) |
| Verbreitung in Europa[Quellen] |
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen |
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:023286 |
| Gefährdung nach Roter Liste |
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
Merkmale
Mittelgroße Cheiracanthium-Art. Körperlänge der Weibchen 8 bis ca. 10 mm lang, Männchen 5,3 bis 9 mm. Prosoma und Beine sind gelblich gefärbt, die Cheliceren nur wenig verdunkelt und etwas rötlicher. Das Opisthosoma ist gelbgrün und trägt kein deutliches Mittelband. Die Herzgegend (vordere Opisthosomahälfte) kann etwas verdunkelt sein. Die weiblichen Pedipalpen sind mäßig aber deutlich keulenförmig verdickt. Die Cheliceren-Grundglieder der Weibchen sind robust, die der Männchen schlank, etwas hervorstehend und divergierend. Vorderer Klauenfurchenrand mit 2, hinterer mit 3 (selten weniger) Zähnen. (Wunderlich 1987)
Die Epigynengrube ist breiter als lang. Die Vulva zeigt weitlumige, dünnhäutige Einführungsgänge, die sich 2 mal um die langgestreckten Receptacula winden. Der Die Tibialapophyse des männlichen Pedipalpus ist lang und am Ende deutlich gegabelt. Die Cymbium-Apophyse ist lang und stark nach ventral gebogen. (Wunderlich 1987)
Verbreitung
Platnick gibt als Verbreitungsgebiet die Kanarischen Inseln, die Türkei und Ägypten an (Platnick 2013).
Bilder
- Weibchen
- Männchen
Weblinks
Quellen
- Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 14.0. The American Museum of Natural History.
- Wunderlich J (1987): Die Spinnen der Kanarischen Inseln und Madeiras. Triops Verlag. ISBN 3-8236-1112-7.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.