Scotophaeus nanus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verbreitung==
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Die Art wurde bisher nur in Österreich (bei Purgstall, Niederösterreich sowie bei Wien, untere Lobau) <ref name='Wunderlich'/> und an zwei Stellen in der Schweiz (Lamone und Rovio, Kanton Tessin) nachgewiesen <ref name='Schweiz'/>.
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==Bilder==
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Bild:Scotophaeus nanus epigyne ventral NMB-Aran 2399a img1 kopie.jpg|Epigyne
Bild:Scotophaeus nanus epigyne ventral NMB-Aran 2399a img2.jpg|Epigyne präpariert
Bild:Scotophaeus nanus vulva dorsal NMB-Aran 2399a kopie.jpg|Vulva
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Bild:Scotopaeus nanus habitus m NMB-Aran 25744 Kopie.jpg|Männchen
Bild:Sco nanus palpus seite NMB-Aran 25743 kopie.jpg|Pedipalpus retrolateral
Bild:Sco nanus palpus NMB-Aran 25743 kopie.jpg|Pedipalpus ventral
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==Quellen==
==Quellen==

Version vom 18. August 2015, 23:40 Uhr

Scotophaeus nanus Wunderlich, 1995
Scotophaeus nanus habitus f NMB-Aran 2399a Kopie.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Scotophaeus (Mausspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027881
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5,8 bis 7,5 mm, Männchen bis zu 7,0 mm. (Wunderlich 1994)

Prosoma mittelbraun und 1,3 bis 1,4 mal länger als breit. Frontaler Bereich deutlich verschmälert und wenig behaart. Vordere Mittelaugen deutlich größer als die restlichen Augen. Die hinteren Mittelaugen sind voneinander durch einen Augendurchmesser getrennt. Hintere Augenreihe leicht recurv. Vorderer Chelizerenfurchenrand mit drei Zähnen besetzt, hinterer nur mit einem kleinen Zahn. Beine mittelbraun. (Wunderlich 1994)

Epigynengrube kurz, Einführgänge frontal-lateral liegend (Wunderlich 1994)

Männchen

Pedipalpus mit leicht schräger Medianapophyse, basaler Embolusabschnitt nicht zur Mitte gebogen, eher gerade verlaufend. (Wunderlich 1994)

Ähnliche Arten

Ähnelt innerhalb der Gattung besonders Scotophaeus quadripunctatus, besonders die Weibchen bleiben aber nach bisherigem Kenntnisstand deutlich kleiner. Die Männchen unterscheiden sich u.a. durch den basalen Embolusabschnitt, die Weibchen u.a. durch die Einführgänge der Epigyne, die eher an lateraler Position der insgesamt kleineren Grube sitzen.

Lebensraum

Bisher unter der Rinde von Bäumen (Wunderlich 1994) und mithilfe von Bodenfallen (Barberfallen) in Weinbergen nachgewiesen (Hänggi A et al. 2014).

Verbreitung

Die Art wurde bisher nur in Österreich (bei Purgstall, Niederösterreich sowie bei Wien, untere Lobau) (Wunderlich 1994) und an zwei Stellen in der Schweiz (Lamone und Rovio, Kanton Tessin) nachgewiesen (Hänggi A et al. 2014).


Bilder

Quellen

Quellen der Nachweise