Loxosceles rufescens: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 14. November 2013, 21:01 Uhr
| Loxosceles rufescens (Dufour, 1820) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Braune Violinspinne | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weibchen (Nymphe) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Sicariidae (Sechsäugige Sandspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Loxosceles (Einsiedler-Violinspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reifezeit (Nentwig et al. 2012) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verbreitung in Europa[Quellen] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:002730 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefährdung nach Roter Liste | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Synonyme und weitere Kombinationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Merkmale
Körperlänge: Weibchen erreichen bis 9,0 mm, Männchen 7,5 mm. (Sauer & Wunderlich 1997)
Das Prosoma ist orangebraun. Beine sind gelb bis orange. Opisthosoma ist grau bis gelbbraun. (Nentwig et al. 2012)
Pedipalpus des Männchens hat eine verdickte Tibia. Embolus des Pedipalpus ist gebogen, ungefähr so lang wie Bulbusbreite. Vulva des Weibchens mit eng zusammenliegenden Rezeptakeln, die in nach innen zeigenden Loben enden. (Nentwig et al. 2012)
Sechs lichtreflektierende Augen. Der Abstand der Mittelaugen zu den Seitenaugen mehr als doppelt so weit wie ihr Durchmesser. (Sauer & Wunderlich 1997)
Lebensweise
Die Tiere fertigen unter Steinen ein auf dem Boden aufliegendes filzartiges Netz, indem sich Beute mit den Füßen verfängt. (Sauer & Wunderlich 1997)
Verbreitung
Hauptsächlich im Mittelmeerraum verbreitet. (Platnick 2013)
Giftigkeit
Amerikanische und tropische Arten der Gattung sind sehr gefährliche, auch für den Menschen giftige Spinnen (Zaragoza Fernandez M. et al. 2008). Das Gift zerstört das Gewebe um die Bissstelle und hinterlässt tiefe, schwer heilende Wunden. Über die europäischen Arten gibt es jedoch keine Unfallmeldungen, da die Arten sehr zurückgezogen leben. (Sauer & Wunderlich 1997)
Bilder
- Weibchen
Quellen
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
- Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.
- Sauer F & Wunderlich J (1997): Die schönsten Spinnen Europas nach Farbfotos erkannt. Fauna-Verlag. 5. Auflage. ISBN 3-923010-03-6, 296 S.
- Zaragoza Fernandez M. et al. (2008): Cutaneous loxoscelism. Emergencias 20, 64-67.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.