Diaea livens: Unterschied zwischen den Versionen

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(Etwas Grammatik, Lebensraum Nearktis)
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Version vom 27. März 2012, 15:01 Uhr

Diaea livens Simon, 1876
Grüne Eichenkrabbenspinne
Diaea livens male PD7618.JPG
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Diaea (Grüne Krabbenspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:030291
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien EN
[D] Deutschlandss??=D
[D] Baden-Württemberges R
[D] Sachsen-Anhalt 2
[SK] Slowakei CR
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Diaea pictilis

syn. Misumena pictilis (Banks, 1896); syn. Diaea pictilis (Banks, 1896);

Merkmale

Körperlänge: Weibchen um 5,8 mm, Männchen um 4,2 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma: Weibchen rötlich, Männchen mit zwei dunkle Längsstreifen. Augenregion weiß. Beine dunkel geringelt.

Opisthosoma cremegelb, lateral und hinten mit rotbrauner Zeichnung, bei den Männchen ist diese Zeichnung stärker ausgeprägt.

Pedipalpus des Männchens: Tibialapophyse mit V-förmiger Kerbe zwischen den beiden Fortsätzen. Embolus mit abgewinkelter Spitze.

Epigyne mit zungenförmig vorspringender Führungstasche. (Buchar & Thaler 1984)

Ähnliche Arten

Diaea dorsata, die besser bekannte und wesentlich häufiger gefundene Art der Gattung, hat eine andere Opisthosomazeichnung und ein dunkles Augenfeld.

Die ebenfalls grüne Krabbenspinne Ebrechtella tricuspidata bestitzt einen eher dreieckigen und höher gebauten Hinterleib. Dieser ist weißlich und besitzt ebenfalls eine rötlichbraune Zeichnung, die allerdings nie ein ovales abgeschlossenes Folium bildet. (Nentwig et al. 2012)

Lebensraum

Diaea livens wurde bisher fast ausschliesslich an Eichen gefunden (Nentwig et al. 2012).

Auch in der Nearktis scheint die Art vor allem an Eichen zu leben. So wurde Diaea livens in Kalifornien vornehmlich in Eichenwäldern (Quercus agrifolia) an der Küste gefunden (Buchar & Thaler 1984).

Verbreitung

Die Art ist in Nordamerika und in Europa bis zum Kaukasus verbreitet (Platnick 2013).

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Quellen

Quellen der Nachweise