Ozyptila trux: Unterschied zwischen den Versionen

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===Weibchen===
===Weibchen===
'''Prosoma''' dorsal gelbbraun bis braun. Das Medianband ist mit zwei dunkelbraunen Randstreifen versehen. Der Voderleib ist zusätzlich mit keulenförmigen Haaren (besonders im Bereich des Medianbandes) und einigen kürzen Haaren besetzt.
'''Prosoma''' dorsal gelbbraun bis braun. Das Medianband ist mit zwei dunkelbraunen Randstreifen versehen. Der Voderleib ist zusätzlich mit keulenförmigen Haaren (besonders im Bereich des Medianbandes) und einigen kürzeren Haaren besetzt.


'''Opisthosoma''' dorsal blassbraun, mit einer variablen Anzahl unterbrochener schwarzer oder brauner Querbalken. Die Oberfläche des Hinterleibs ist mit einigen keulenförmigen Haaren versehen, jedoch in geringerer Anzahl als bei anderen Arten.
'''Opisthosoma''' dorsal blassbraun, mit einer variablen Anzahl unterbrochener schwarzer oder brauner Querbalken. Die Oberfläche des Hinterleibs ist mit einigen keulenförmigen Haaren versehen, jedoch in geringerer Anzahl als bei anderen Arten.
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==Lebensraum==
==Lebensraum==
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''{{PAGENAME}}'' lebt am Boden verschiedener, nicht zu trockener Lebensräume. Nicht halophil <ref name="uniBern"/>  <ref name="roberts"/>. {{Autor|Reinke}} nennt als Lebensräume Nadelwälder auf Rohhumus, Moorwälder und an der Ostsee Salzwiesen und Röhricht. Vereinzelt in Knicks, auf Agrarflächen und in Heiden. [[Habitatansprüche|Hemoiscotophil und hemihygrophil]]. <ref name="reinke">{{lit reinke spifau}}</ref>


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 16. März 2012, 08:06 Uhr

Ozyptila trux (Blackwall, 1846)
Wiesen-Zwergkrabbenspinne
Ozyptila trux f alperstedt 08-04 03.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Ozyptila (Zwergkrabbenspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012) [zweifelhaft]
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:030914
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten LC
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.h== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinh===*
[D] Thüringen G
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körperlänge: Weibchen werden 4 bis 5 mm lang, Männchen 3 bis 4 mm (Roberts 1996) (Lemke 2011).

Weibchen

Prosoma dorsal gelbbraun bis braun. Das Medianband ist mit zwei dunkelbraunen Randstreifen versehen. Der Voderleib ist zusätzlich mit keulenförmigen Haaren (besonders im Bereich des Medianbandes) und einigen kürzeren Haaren besetzt.

Opisthosoma dorsal blassbraun, mit einer variablen Anzahl unterbrochener schwarzer oder brauner Querbalken. Die Oberfläche des Hinterleibs ist mit einigen keulenförmigen Haaren versehen, jedoch in geringerer Anzahl als bei anderen Arten.

Beine gelb bis gelbbraun, normalerweise ohne Zeichnung oder Markierungen. (Locket & Millidge 1951)

Männchen

Prosoma dorsal mit dunkelbraunen bis schwarzbraunen Seitenbereichen, mit helleren Längsflächen nahe des Randes. Mittlerer Bereich gelbbraun, mitunter dunkelbraun überzogen. Haare des Vorderkörpers borstig, Haare des Clypeus nur leicht keulenförmig.

Opisthosoma blassbraun bis braun, mit einer variablen Anzahl von weißen Flächen und schwarzen Punkten und Querbalken.

Beine blassgelb bis gelbbraun, mitunter mit braunen Punkten. Femora I und II dunkelbraun oder auch nur dunkel gemustert. (Locket & Millidge 1951)

Ähnliche Arten

Die sehr ähnliche und auch genital kaum zu unterscheidende Ozyptila westringi ist im Gegensatz zu Ozyptila trux halophil und wurde im Übergangsbereich zwischen Salzwiesen und Dünen gefunden (bisher sehr wenige Nachweise an der norddeutschen Küste und in Königsberg) (Nentwig et al. 2012) (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Lebensraum

Ozyptila trux lebt am Boden verschiedener, nicht zu trockener Lebensräume. Nicht halophil (Nentwig et al. 2012) (Roberts 1996). Reinke nennt als Lebensräume Nadelwälder auf Rohhumus, Moorwälder und an der Ostsee Salzwiesen und Röhricht. Vereinzelt in Knicks, auf Agrarflächen und in Heiden. Hemoiscotophil und hemihygrophil. (Reinke & Irmler 1994)

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet, ebenso in Kanada (Platnick 2013).

Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und häufig (Nentwig et al. 2012)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise